15.09.2017

Abschied

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival-Mediaval,

dies ist der letzte Blogeintrag für längere Zeit. Der Abbau ist mit dem heutigen Tag für unser Team abgeschlossen. Das, was noch zu tun ist, die Container, in denen unsere Sachen gelagert sind, den Müll und die Bühne in der Bucht abzuholen, übernehmen professionelle Firmen. Wir haben den Platz geräumt. Die Stadt Selb sammelt die Mülleimer ein, die noch auf dem Gelände stehen. Und sie holt die grünen Hütten wieder ab.

Und für alle Pflanzenfreunde: der Wein, der in dem Laubengang wächst, der die Black Stage beherbergte, hat alles sehr gut überstanden. Das hatte uns der Gärtner, den wir im Vorfeld gefragt hatten, auch so prognostiziert. Hier das Beweisfoto:

Nun ist die Gemeinschaft, die wir für drei Wochen hatten, zu Ende. Wobei das so natürlich nicht stimmt. Zwischen uns sind Freundschaften entstanden, die Bestand haben. Lediglich die große Gemeinschaft macht, für nicht ganz ein Jahr, Pause. Zwischendrin gibt es das Helfertreffen. Und natürlich die große Silvesterparty, die heuer zum zweiten Mal hier stattfinden wird und für die ja beim Festival schon Eintrittskarten verkauft wurden. Die erste Party war richtig gut. Lediglich die Konfettikanone war verbesserungswürdig… Ich bin gespannt, wer dieses Mal von uns kommen wird.

Die restliche Mannschaft, die heute noch am Platz war, hat gewirbelt. Und das Wetter hatte ein Einsehen, es regnete nicht und nachmittags kam sogar die Sonne heraus und tauchte den Goldberg in herbstlich bunte Farben.

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Die letzten Mohikaner

Und ganz zum Schluss wurde das Feuer gelöscht….

Meine treue Leserschaft, ich verabschiede mich nun für längere Zeit bei Euch und danke Euch für Euer Interesse. Wenn es Neuigkeiten oder Interessantes gibt, melde ich mich.

Bis dahin verbleibe ich

Eure elkesch

 

14.09.2017

Der außerordentlich nasse Donnerstag und der kurze Blog

Liebe Leserschaft,

heute biete ich Euch etwas ganz Neues: es gibt nur Text, keine Bilder.

Es hat den ganzen Tag bis auf wenige Unterbrechungen so geregnet, dass ich leider keine Fotos machen konnte. Wie schon erwähnt, habe ich keinen Nässeschutz für meine Kamera. Wenn es nur ein bisschen so daher tröpfelt, geht es mit Hilfe eines Regenschirms gut. Aber heute hat es richtig geschüttet und windig war es auch. Sorry!

Das VIP-Zelt wurde abgebaut und aller ortens weiter aufgeräumt. Dass es jetzt regnet, macht es nicht besser, denn dann lagern wir die Sachen teilweise feucht ein, was nicht so toll ist. Aber wir haben keine Wahl, der Platz muss leer geräumt werden.

Die Mitarbeiter, die jetzt noch hier sind, leisten wirklich ungeheuer viel. Es gehört schon eine gehörige Portion Motivation dazu, bei diesem Wetter durch zu halten. Trotz allem passt die Stimmung. Die Helfer, welche die Abbauwoche mitmachen, verdienen sich ein Ticket für das kommende Festival. Also Leute, bewerbt Euch als Abbauhelfer!

Als ich heute auf dem Platz war, stellten wir fest, dass noch eine riesige Agave vor dem VIP-Zelt stand. Die hat uns irgendjemand gespendet und jetzt war sie sozusagen herrenlos. Trond und Norman haben sie in mein Auto gequetscht und bei mir wird sie nun gehegt und gepflegt, damit sie im kommenden Jahr wieder eine Zierde des VIP-Zeltes sein kann. Wahrscheinlich brauchen wir dann einen Transporter, um sie auf den Goldberg zu schaffen, denn ich habe einen ausgesprochen grünen Daumen und bei mir wachsen alle Pflanzen wirklich ungeheuerlich.

Ich werde morgen auf dem Berg vermutlich wieder Fotos machen, die Wetterprognose sieht deutlich besser aus. Und dann werdet Ihr staunen, dass alles wieder blitzeblank dort ist. Und der Goldberg wird wieder das, was er sonst auch war: ein wunderschöner, großer Park. Und all jene, die dort spazieren gehen und schon einmal beim Festival dabei waren, erinnern sich an die Bands, die sie gesehen haben, an die Taverne, an der sie saßen und etwas getrunken haben und an all die schönen Stunden, die sie dort verlebt haben.

 

In diesem Sinne, bis morgen.

Eure elkesch

 

13.09.2017

Der stürmische Mittwoch

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute gab es hier eine Sturmwarnung. Also nahmen wir einen Teil der Planen der Gesindeküche ab, um zu verhindern, dass sie irgendwann durch Lüfte fliegen und entschwinden. Alle konnten wir nicht wegnehmen, denn dann hätten wir überhaupt keinen Regenschutz mehr, was bei der derzeitigen Witterung eher schlecht bis sehr schlecht wäre. Anstelle von Sturm kam nur stärkerer Wind, aber jetzt zieht es ziemlich an unserem Essplätzchen. Dies hat zur Folge, dass viele um das Lagerfeuer herumsitzen und dort essen.

Nachdem das Merch-Zelt auch weg ist, besteht die Gesindeküche nunmehr aus einem Dach und keinen Wänden. Was die Arbeit für Manuela nicht unbedingt erleichtert.

Aber sie hat dafür eine neue Spülhilfe. Jürgen. Der Campingplatz ist fertig und jetzt hilft er als Helfer in der Küche.

Das macht er gut.

Immer mehr Geschirr wird gewaschen  und in großen Kisten gesammelt. Das geht, weil ja immer weniger Leute hier sind. Auch die  Gläser aus der Bucht werden im Moment sauber gespült noch hier aufbewahrt, bevor sie dann an ihren endgültigen Platz kommen. Die Piratenbecher, die auf dem Floss benutzt werden, stehen schon sauber im Container. Zu wissen, was wohin kommt und vor allem in welcher Reihenfolge (= ganz wichtig für den nächsten Aufbau, damit man immer das, was man braucht zur Hand hat) ist das A und O beim Aufräumen.

Das Floss ist zerlegt und schon im Container verstaut. Dort bleibt es nun bis zum nächsten Festival-Mediaval. Das kleine Floss wurde ebenso abgebaut. Der Plan des Admirals war heute am frühen Abend, dass alles, was in der Bucht in die Container muss, bis zum heutigen Arbeitsende darin verschwindet und morgen nur noch der Müll in der Bucht entsorgt werden muss. Wir werden sehen, ob sein Plan aufgegangen ist.

Das VIP-Zelt sieht auch schon ganz gut aus. Die Möbel wurden bereits in den Containern verstaut und alles , was dazu gehört. Vor dem Zelt steht unser Sperrmüll, also Möbel und sonstiger Krempel, der nicht mehr gebraucht wird. Das Zelt soll morgen abgebaut werden.

Die Zäune müssen wir nicht abbauen, das wird von der Gärtnerei erledigt. Früher haben  wir uns um die Innenzäune selbst gekümmert, diese Zeit sparen wir uns nun. Zum Glück.

Das große Tor wird natürlich auch zerlegt.

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Das fand ich auch noch auf dem Platz.

 

Ich beende meinen heutigen Bericht.

Morgen früh pilgere ich wieder über den Berg und zeige Euch die Fortschritte auf.

Bis dahin.

Eure elkesch.

 

 

12.09.2017

Dienstag – es wird weniger

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Festival-Mediaval,

gestern Abend servierte Bläcky den verbleibenden Helfern und Orgas große, wirklich große Mengen Pizza. Denn wer arbeitet, braucht auch ordentliches Futter.

Heute gingen die Aufräumarbeiten hurtig voran. Das VIP-Zelt leert sich zusehends. Und solange es noch steht, können wir es als Zwischenlager nutzen. Das ist auch der Grund, weshalb jetzt große Mengen Jute dort liegen.

Die Jute kommt von den Zäunen, die Stück für Stück davon befreit werden.

 

Die Schänke in der Bucht ist im Lauf des Tages abgebaut worden. Jetzt ist sie verschwunden.

 

Das Floss wurde soweit rückgebaut, dass es heute am späten Nachmittag an Land gezogen werden konnte. Morgen wird es dann zerlegt.

 

Ich war mit Nicole und Arletta in der leeren Black Stage. Dort ist eine tolle Atmosphäre, auch wenn nichts mehr drin ist (außer dem Wein, der dort wächst). Das Bild ist nicht ganz so scharf, da es eine lange Belichtungszeit hat.

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Die Brüder und Schwestern von Kloster Wellertal haben ihren Platz verlassen. Und er sieht aus, wie zuvor. Clean.

Die letzten Reste werden aufgeladen

Die letzten Reste werden aufgeladen

 

Der Müll, der auf dem Platz zurück gelassen wurde, wird eingesammelt und dann getrennt.

 

Unsere Rose, die jetzt zwei Wochen für die Vegetarier und Veganer gekocht hat, tat dies heute zum letzten Mal. Da die Gesindeküche auch immer mehr schrumpft und das Kochen nicht mehr möglich ist, werden jetzt alle MitarbeiterInnen vom Caterer versorgt. Rose zog also mit Sack und Pack wieder aus. Und wir Vegatarier danken ihr für ihre Mitarbeit.

 

Heute Abend gab es wieder ein leckeres Essen: für die Fleisch essende Fraktion gegrillte Schweinshaxen und für die Vegetarier und Veganer  Soja-Würste, natürlich auch vom Grill. Dazu geröstete Brötchen, Tomatensalat und Gemüse mit Reis.

Heute Abend wird Flunky-Ball gespielt. Das ist sehr wüst und macht sehr viel Spaß.

Morgen früh geht dann das Aufräumen weiter. Ihr werdet schon sehen!

Bis morgen.

Eure elkesch

11.09.2017

Der Montag danach

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern Abend haben schon die ersten Händler den Platz verlassen. Heute folgten die meisten anderen. Und wir haben  begonnen, den Platz aufzuräumen. Der Abbau ist immer sehr deprimierend. Das Festival ist vorbei und einer nach dem anderen beziehungsweise eine nach der anderen verlassen die Gemeinschaft. Das Wetter tut das seinige und schürt die trübsinnige Stimmung.

Aber einen positiven Aspekt gibt es doch: wir können die Tage bis zum XI. Festival-Mediaval zählen und uns darauf freuen.

Und ausnahmsweise habe ich den Link zu Evas Video schon an dieser Stelle. Bitte schaut ihn unbedingt an! Das ist sehr, sehr schön und wichtig!

https://www.youtube.com/watch?v=eRqJubQk3VE

Jetzt aber keine Angst: ich habe auch lustige Bilder dabei. Denn ich weiß doch, dass meiner Leserschaft unsere Anekdoten und Missgeschicke am besten gefallen. Und nun: Vorhang auf.

Das ist klar: jetzt, wo alles vorbei ist, finde ich ihn!

Weiter zum VIP-Zelt

Das steht in unserem Office. Zielgruppe: alle

Das steht in unserem Office. Zielgruppe: alle

Unten bei der Burgbühne und auf den Handwerkermarkt.

Die Situation in der Bucht

Die Köhler haben ihre Kohle eingesackt.

Die Black Stage wird auch aufgeräumt

 

Auf dem Weg zum Camping kam ich an der Bogenbahn vorbei.

Dann passierte ich die Latrinen

Auf dem Campingplatz herrscht schon gähnende Leere

Das Workshop-Areal

Die Kasse wird auch schon entjutet.

Und die Fahnen eingeholt.

Das war mein erster Abbaublog.

Morgen mehr davon.

Gute Nacht.

Eure elkesch

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonntag

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival-Mediaval,

hier sitze ich nun in der finsteren Nacht und schreibe zum letzten Mal für dieses Jahr den Festival-Blog. Denn ab morgen gibt es den Blog zum Abbau.

Ich habe soeben meine Bilder gesichtet und dabei wurde mir noch deutlicher, was für ein extrem schönes Festival wir dieses Jahr hatten. Und heute gab es einen furiosen Schluss mit der Schlacht um die Goldbergbucht Teil 3 und dem wahnsinnig schönen Konzert von Omnia.

Ich bin traurig, dass das Festival vorbei ist. Wir, die Festival-Crew, werden noch bis einschließlich Freitag hier wieder abbauen und es ist wirklich schlimm, wenn uns täglich lieb gewonnene Menschen verlassen und wieder in die Anderswelt zurück kehren. Die Zeit, die wir miteinander hier verbringen, ist vollgepackt mit intensiven Erlebnissen und Empfindungen und es ist einfach klasse, wenn wir sehen, was wir gemeinsam unter der Leitung von Bläcky schaffen.

Ich beginne die Fotoserie ordentlicherweise mit dem Sonntagmorgen und zeige Euch die Bucht mal vom anderen Ufer des Haidteiches aus.

In der Bucht gab es wilde Geschichten und wilde Tiere.

Und es gab die total wilde Schlacht in der Goldbergbucht.

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch: im letzten Jahr wurde der Admiral von den Wikingern gefangen. Nun sollte ihm der Prozess gemacht werden, doch die Wikinger hatten nicht mit seinen treuen Piraten gerechnet. Die befreiten ihn nämlich und es gab eine weiteres Gefecht. Während die beiden Feinde miteinander kämpften, tauchten die Schotten auf und verlangten, dass die Wikinger und die Piraten die Bucht verlassen sollten. Da schlossen sich die ehemaligen Erzfeinde zusammen und in einer hochdramatischen Schlacht, in der auch ein Schamane eine wichtige Rolle spielte, besiegten sie die Schotten.

Hier Auszüge aus dem Kampfgetümmel:

Die Schlacht war toll inszeniert. Es gab auch wieder Kanonenschüsse und es wurde ein gar hundsgemeines Katapult eingesetzt, welches die Feinde mit trockenen Semmeln beschoss. So eine harte Semmel kann ganz schön weh tun. Das Katapult hatten die Hundlinge mitgebracht. Die Schlacht war eine historisch absolut unkorrekte Darstellung. Was für ein Spaß!

Nach soviel Action muss man schon mal ein Päuschen einlegen…

 

Die Köhler haben heute den Meiler geöffnet und ich war sehr gespannt, ob und wieviel Holzkohle gewonnen wurde. Schauen wir doch mal nach!

 

Vor der Black Stage traf ich auf gruslige Gestalten, die sich tatsächlich heraus gewagt hatten.

Bei den Herren im Workshop-Zelt gab es auch was zu sehen.

Unterwegs traf ich

Und ich entdeckte diese beiden Sachen

Und dann traf ich noch

So. Ein langer Tag nimmt nun ein Ende. Ich werde mich aufmachen und ein bisschen schlafen. Und Euch wünsche ich eine gute Nacht. Vielleicht träumt Ihr ja vom X. Festival-Mediaval und davon wie schön es war.

Bis später.

Eure elkesch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.09.2017

Rückschau auf Samstag

Liebe Leute da draußen,

ich war gestern sehr, sehr, sehr lange unterwegs. Zunächst habe ich mich ausgiebigst auf den Märkten umgesehen. Danach saß ich am Ende des Handwerkermarktes und lauschte Entr´act auf der Burgbühne. Und ich hatte einen super Platz, der es mir auch ermöglichte, ein bisschen was von der Akrobatik zu erspähen.  Später war ich an der Schlossbühne und habe mir teilweise das Konzert von In Extremo angeschaut. Das habe ich nach der Hälfte verlassen, denn die Pyrates! spielten in der Bucht. Und ich kam gerade rechtzeitig, um dabei zu sein, wie das Hühnchen, das extra für diesen Zweck gebaut wurde, auf dem Haidteich in die Luft gesprengt wurde. Und auf dem Floss bin ich dann geblieben….

Ich beginne mit der Bilddokumentation ganz zum Schluss. Beim explodierenden Hühnchen.

Ich traf auch Menschen auf dem Floss.

Und dann habe ich noch wunderschöne Abend- und Nachtbilder von den Märkten für Euch. Stimmungsvoll, oder?

Sodann war ich Beobachterin auf der Bogenbahn.

Und ich komme langsam zurück zum Tageslicht. Was auch wichtig war, denn nur so konnte ich Entr´act fotografisch gut einfangen.

Leider regnete es gestern immer wieder. Hier ein Bild von Kahira im Regen.

Die Frauen hatten es schwer, denn der Holzboden der Bühne war rutschig. Sie haben es aber sehr gut gemeistert.

Die Leute der Falknerei Beilriet waren auch mit ihren Vögeln unterwegs.

Dann schaute ich auf dem Handwerkermarkt noch zwei Künstlerinnen bei der Arbeit zu.

Und niemand lies sich vom Regen stören.

Und zum Abschluss noch ein Foto der Presse bei der Arbeit.

An der Schlossbühne

An der Schlossbühne

Das war meine Rückschau von einem ganz tollen Samstag.

Arletta und ich machen uns nun wieder auf die Socken und schießen Fotos.

Hier noch der Link zu Evas Video

https://www.youtube.com/watch?v=oC9byV_sa-U

Und zum Mediaval-Boten

http://bote.festival-mediaval.com/

Bis morgen

Eure elkesch

 

 

 

 

 

09.09.2017

Rückschau auf Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

hier bin ich wieder und bringe Euch ein ganzes Päckchen Eindrücke vom Festival-Mediaval mit.

Leider kann ich Euch nicht alles vermitteln. Bilder sind davon nur ein Teil. Gerüche und Geräusche gehören  auch dazu. Und hier gibt es wahrlich viel zu erschnuppern. Da sind Stände, an denen man wohlriechende Räucherwaren und Kräuter erstehen kann. Wenn man nur daran vorbeiläuft, steigen die Aromen unweigerlich in die Nase und beflügeln die Sinne. Ich bleibe dann gerne stehen und nehme ein Näschen von dem einen oder anderen Duft.

Und dann die Gerüche aus den Futterstationen. Da wird geröstet, gekocht und gebraten, dass einem nur so das Wasser im Munde zusammenläuft. Es wird hier eine ungeheuere Vielfalt von Essen aus aller Herren Länder angeboten. Mit Fleisch, vegetarisch und vegan. Hier kommt jeder auf seine Kosten!

Auch Süßes fehlt nicht auf dem Speiseplan. Naschwerk und leckeres Gebäck verführen dazu, ein bisschen zu schnabulieren. Es ist wie im Schlaraffenland.

Und dann hängt hier noch ein Geruch in der Luft, der für mich persönlich untrennbar mit dem Festival und allen anderen Mittelalterveranstaltungen verbunden ist: der Rauch der vielen großen und kleinen Lagerfeuer. Ihn liebe ich, denn auf diesen Veranstaltungen fühle ich mich heimisch und der Duft löst auch in mir ein heimeliges Gefühl aus.

Wenn Ihr meine Bilder anschaut, versucht doch einfach, die Düfte in Eurer Vorstellung wach werden zu lassen.

Und um mich herum sind natürlich auch Geräusche. Musik, Gemurmel, Hammerschläge von den Schmieden, Schellenklänge…. ich kann  nicht aufzählen, was alles in der Luft herumschwirrt und ebenso zum Charakter des Festivals beiträgt.

Am besten, Ihr kommt und erlebt es selbst.

Ich habe seit Donnerstag einiges erlebt. Ich war beim Kirchenkonzert von VocaMe, habe je einen Teil der Konzerte von Rapalje und den Blackbeers gesehen und gehört und beschloss meinen Donnerstag bei Corvus Corax.

Gestern hatte ich viel Spaß in der Black Stage und erlebte wieder ein wundervolles Konzert bei Faun. Und ich habe unglaublich viele, sehr interessante Menschen getroffen und sehr anregende Gespräche geführt. Es ist unmöglich, alles aufzuzählen, denn das Festival erlaubt es, dass man überall hinein schnuppern kann. Wenn es gefällt, bleibt man und wenn nicht, geht man einfach weiter. Das ist die große Freiheit, die ein Festival mit seiner Vielfalt bietet.

Ich war auch im Literaturzelt und habe dort Tommy Krappweis  für Euch fotografiert. Und ich traf vor dem Eingang des Festivalgeländes  Matthias Eckoldt und Tatjana Rese, die nach  ihm im eine Lesung hielten und die sich auch gerne für den Blog ablichten ließen.

Ich habe die Köhler wieder besucht, denn der Pechstein funktioniert und ich habe hier ein Bild für Euch, das zeigt, wie das Pech heraus fließt.

Nun gibt es wieder eine Bildergalerie mit verschiedensten Motiven:

Und mit den Bildern von den Piraten verabschiede ich mich.

Aber nicht, bevor ich Euch den Link zu Evas Blog gebe.

https://www.youtube.com/watch?v=c1XkMxbdrZ0

Und für den Mediaval-Boten

http://bote.festival-mediaval.com/

Bis morgen

Eure elkesch

 

 

08.09.2017

Das schönste Festival hat begonnen

Liebe Leserschaft,

gestern war es endlich soweit: das X. Festival-Mediaval wurde offiziell um 18.00 Uhr durch Bläcky Schwarz an der Schlossbühne eröffnet. Er gab einen kurzen Abriss über die Entwicklung und er konnte Rudel und Oli, seine beiden Mitstreiter aus den Anfangsjahren, auf der Bühne begrüßen. Außerdem waren drei Orgas von damals dabei, wobei zwei, Elke und Roberto, heute noch mitarbeiten. Schließlich kam die derzeitige Mannschaft um Bläcky dazu, die ihm dann für seine Arbeit und sein Durchhaltevermögen dankten und dem  Chef des Festivals ein Fotobuch mit Fotos von ihm aus den letzten 10 Jahren und einen schwarzen Zwerg schenkten. Bläcky, der vorher nichts davon wusste, war sichtlich gerührt.

Während der gesamten Eröffnung bewarfen die Herolde des Festivals, das Duo Basseltan, die Zuschauer mit den original Festival T-Shirts aus dem Jahr 2008.

Die Überleitung zum Programm übernahm schließlich der frühere Herold Phaedro. Sehr launig und witzig kündigte er die Gruppe Rapalje an.

Und nun Streiflichter vom gestrigen Auftakt.

 

Und jetzt querbeet über den Berg:

 

Und zum Schluss noch ein Bild vom gestrigen Auftritt der Backbeers in der Bucht.

Ich gehe jetzt wieder Bilder sammeln, damit ich Euch auch morgen viele schöne Eindrücke servieren kann.

Hier noch der Link zum Mediaval-Boten

http://bote.festival-mediaval.com

Und zu Evas Video Blog

https://www.youtube.com/watch?v=OrYbGn9WXoQ

 

Herzlichst

Eure elkesch

07.09.2017

Der Countdown läuft

Liebe Leserschaft,

ich grüße Euch aus dem Bienenstock, in den sich das VIP-Zelt mittlerweile verwandelt hat. Eva und ich sitzen hier und arbeiten an den Blogs und um uns summt und brummt es; Künstler kommen an, belegen ihre Kabinen; Mitarbeiter wuseln hin und her und über allem schwebt der Chef.

Die Anspannung einerseits und Freude auf die nahende Eröffnung andererseits ergeben eine gute Mischung und auf jeden Fall ausreichend Adrenalin im Körper. Ich habe es aufgegeben, eine fortlaufende Berichterstattung schreiben zu wollen, ich biete Euch  jetzt einfach Eindrücke von hier. Genießt sie und vielleicht – hoffentlich – sehen wir uns später, wenn sich die Tore für unsere Gäste öffnen und die große Party endlich beginnen kann!

Zuerst sah ich nach dem Meiler.

Dann besuchte ich die Latrinatoren.

Anschließend ging es am Lager vorbei zur Bucht.

Über die Bucht, hin zum Campingplatz.

Unser Helferbriefing war heute Mittag dann auch noch.

So. Das war es erst mal für jetzt.

Ich geh mich jetzt mal umziehen und bin dann wieder für Euch unterwegs!

Eure elkesch