Abschlussblog, Montag, 12.09.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich werde mich mit diesem Blogbeitrag für dieses Jahr verabschieden. Der Abbau des Festivals dauert noch einige Tage. Wer sich dafür interessiert, kann im letztjährigen Blog sehen, wie er vor sich geht.

Ich hoffe, Ihr werdet viel von unserem Festival in Erinnerung behalten. Ich habe noch einige Fotos für Euch gemacht, die dabei helfen können…

Ich traf sehr gut gelaunte Besucher. Die zeige ich Euch zum Beweis, wie toll es hier war (aber wahrscheinlich glaubt Ihr mir das sowieso oder habt es – im besten Fall – gar selbst erleben dürfen!).

Und so sieht ein zufriedener Chef und seine Mitarbeiter aus

Ale sind zufrieden

Alle sind zufrieden

Es gab allen Grund, auch mal zufrieden zu sein: es waren 42% mehr Besucher als letztes Jahr auf dem Gelände. Über die drei Tage verteilt besuchten 19000 Menschen das Festival. Und alles verlief absolut harmonisch und friedlich.

Doch nun zurück zu meinen Bildern, die ich noch für Euch habe:

Bei der großen Schlacht in der Bucht ging unser Admiral baden. Er wurde gefangen genommen und landete schließlich im Haidtteich – in voller Montur. Daher die Wäsche über der Reling der Nameless. Und am Ufer die Plattform, auf der besagtes Chicken gesprengt worden war….

Gestern vor dem Abschlusskonzert zeigte sich der Platz noch mal von seiner besten Seite:

Fiddlers Green waren super. Sie spielten mit einer Begeisterung auf und die Menge war sofort außer Rand und Band.

Wir hatten unglaublich schönes Wetter und so konnten wir die lauen Spätsommernächte in vollen Zügen genießen.

Tja, das wars von mir. Wenn ich den Blog geschlossen habe, fallen mir bestimmt noch tausend Dinge ein, die ich hätte erwähnen können. Aber so ist das Leben. Hier nun meine beiden letzten Bilder. Für jetzt.

Ich werde Evas Videoblog noch einfügen, wenn sie ihn hochgeladen hat. Sie befindet sich momentan schon auf dem Nachhauseweg und da dieser etwas länger ist, schaut doch morgen hier noch mal vorbei. Dann ist das Video sicher da!

Habt eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal!

So Ihr Lieben, hier ist Evas letztes Video

Youtube

Eure elkesch

Sonntag, 11.09.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich werde Euch heute exklusiv vom Ritterturnier berichten. Ich habe es mir angesehen, 337 (wirklich, das ist keine Übertreibung!) Fotos davon geschossen (keine Angst, die müsst Ihr nicht alle anschauen) und war begeistert! Wir saßen da, unter der sengenden Sonne Selbs und schwitzten bereits beim Zuschauen. Wie müssen sich da die Männer von Manshur Tengri, das ist die Rittertruppe, gefühlt haben. In den Rüstungen und teilweise mit Helm. Gruselige Vorstellung!

Mandshur Tengri bietet eine tolle Choreografie, ausgefeilte Akrobatik , witzige Details und spannende Momente. Kurz gesagt, eine tolle Rittershow!

Schließlich war das Tournament ( elegant altmodisch für Ritterturnier) entschieden.

So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus

Wie durch Zufall siegte der Selber Ritter…

Und ich ging wieder über den Platz und fing folgendes ein:

Ich hätte gerne die Sprengung des Hühnchens (natürlich ein Künstliches!) fotogarfiert. Ich wusste nur, dass es im letzten Refrain von „Chicken on a Raft“ passieren sollte. Ich saß da und stellte die Kamera ein. Und nach zwanzig langen Minuten, in denen es immer mehr dunkelte, beschloss ich, eine Einstellung zu ändern. Und – peng – Explosion, Hühnchen weg. So kann fotografieren auch laufen. Im Blog des letzten Jahres habe ich die Sprengung gut erwischt, also, wer sie sehen will, bitte dort nachlesen!

Ich beende meinen heutigen Rundgang, mit dem, mit dem ich ihn begonnen habe, Kelvin Kalvus.

 

Ich werde mich nun verabschieden.

Morgen gibt es noch eine Nachlese und hier ist schon Evas gestriges Video.

Youtube

Machts gut derweil

Eure elkesch

Samstag, 10.09.

Meine lieben Leserinnen und Leser,

gestern war nun endlich die Eröffnung unseres wundervollen Festivals. Wie Ihr ja wisst, berichte ich nicht von den großen Events auf den Bühnen, sondern weiterhin vom Hintergrundgeschehen und den kleinen Highlights. Aber die Bilder von der Eröffnung seien Euch auch in diesem Blog zugestanden!

Nun, nachdem es vollbracht war, sammelte ich wieder fleißig Bilder für Euch. Dabei traf ich sehr interessante Gesprächspartner. Es macht den Charme dieser Veranstaltung aus, dass so ziemlich jeder, der sich dort befindet, bereit für ein Gespräch ist. Es macht einfach Spaß, sich treiben zu lassen und die tolle Atmosphäre einzusaugen.

Ich traf bei der Eröffnung zwei Kollegen von der Presse, die ich gerne hier aufnehme. Dann ist da noch unser Fan, der sich jetzt schon das Ticket für das X. Festival Mediaval gesichert hat. Es sind tolle Bands angekündigt, unter anderem wird zum ersten Mal In Extremo auf dem Festival vertreten sein. Und es wird vier Tage dauern, vom Donnerstag bis einschließlich Sonntag. Alle Bands und die Preise entnehmt bitte unserer Homepage.

Wunderbar fantasievolle Gewandungen sind auch charakteristisch für unser Festival. Ein Beispiel seht Ihr unten.

Und wenn sich auf dem Festival jemand verletzt oder sonstige gesundheitliche Probleme hat, dann haben wir dafür natürlich einen Sanitätsbereich. Ich möchte mich an dieser Stelle für die sehr gute Betreuung dort bedanken. Ich wurde auch schon einmal behandelt, da mich eine freche Wespe gestochen hatte.

Der Chef vom Dienst im Sanitätszelt

Der Chef vom Dienst im Sanitätszelt

Die Artisten von Anam Cara treten an verschiedenen Plätzen auf dem Platz auf. Und sie haben echt was drauf! Begleitet werden sie von Trommlern, die eine klasse Untermalung dazu bieten.

Die jungen Artisten von Anam Cara

 

Ich habe doch noch ein Bild vom Workshop-Zelt. Denn jetzt ist auch Martin in Gewandung zu sehen.

Ich habe doch noch ein Bild vom Workshop-Zelt. Jetzt ist auch Martin in Gewandung zu sehen.

 

Ich habe noch zwei außergewöhnliche Gesellen für Euch: einen Wassermann, sehr wohlerzogen und ein bisschen schüchtern und einen kleinen, seeeehr netten Drachen. Begleitet werden sie von Ragnar, dem Puppenspieler.

Ich werde die beiden heute sicher wieder besuchen.

In der Bucht gaben die Blackbeers, die Band des Admirals, ein Konzert. Und zwar auf dem Floss, nicht auf der Bühne. Klar, oder?

Alexander Steiner schießt das Katapult unter Einsatz seines Körpergewichtes ab und einen Kürbis in den Haidtteich. Das Katapult gehört den Hundlingen, die in der Bucht lagern.

Attraktionen für Kinder gibt es dieses Jahr in der Bucht auch. So können sie am Glücksrad drehen und Steine gewinnen, Armbrüstchen (sie müssen noch wachsen, bevor ich sie Armbrüste nenne) schießen und, für die Kleinsten, gibt es die Möglichkeit, Karussell zu fahren.

Es wurde Abend, es wurde Nacht und ich habe noch zwei Bilder für Euch parat, die einen kleinen Eindruck davon vermitteln, wie zauberhaft es dann auf dem Berg ist.

Ich hoffe, mein Streifzug hat Euch Spaß gemacht. Ich mache mich nun wieder auf und fange Euch schöne Momente ein.

Hier ist noch Evas Video von Freitag

Youtube

Bis später

Eure elkesch

 

 

 

Freitag, 09.09. Eröffnung!

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival Mediaval,

heute ist es endlich soweit, Die Eröffnung steht an… Seit 14.00 Uhr ist Einlass,  um 15.30 Uhr eröffnet der Händlermarkt. Um 16.00 Uhr ist die offizielle Eröffnung des IX. Festival Mediaval bei strahlend blauem Himmel und wunderbar warmen Temperaturen.

Ich habe heute morgen noch einige Eindrücke für Euch gesammelt und will sie nun, kurz vor Beginn, noch an Euch weitergeben.

Chronologisch korrekt habe ich zunächst noch ein paar Fotos von gestern Abend. Wir hatten das Helfer-Briefing. Dort wurden die Helfer ihren Orgas zugeteilt und sie erfuhren, wann und was ihre Aufgaben während des Festivals sind. Jede und jeder neue Helfer/Helferin bekommt das Festival Mediaval Crew Mitglied Shirt. Außerdem gibt es die Bändchen oder Anhänger, die zum Einlass berechtigen. Und unsere Essensmarken für die Festivaltage.

Auch heute habe ich ein Interview für Euch. Und zwar mit Franz  und Hanna, zwei von unseren Latrinatoren. Es wird wohl mehr eine Bildergeschichte, denn ich will Euch zeigen, wie toll und liebevoll sie die Toiletten beziehungsweise Latrinen dekoriert haben und so den Besuch zu einem wunderschönen Erlebnis machen. Zudem sorgen sie für die totale Sauberkeit im Latrinenbereich. Wir haben uns lang unterhalten und es hat mir sehr viel Freude bereitet, mit den beiden zu reden und über viele Dinge zu philosophieren. Und jetzt geht´s los:

Und weil es da so gemütlich ist, gab es spontan ein Konzert!

Spontane Session

Spontane Session

Jetzt gibt es noch einige Fotos von unterwegs.

Beim Platz des Ritterturniers war noch nicht so viel zu sehen.

Zurück auf dem Berg

Ich werde mich jetzt verabschieden, denn ich eile zur Schlossbühne, wo gleich die Eröffnung stattfinden wird.

Vielleicht treffen wir uns ja irgendwo, ich würde mich freuen.

Bis dann

Eure elkesch

 

Donnerstag, 08. September, Countdown

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin schon ganz aufgeregt. Heute summt und brummt es auf und um den Berg . Die Händler und Lagerleute beziehen ihre Posten und überall wird gewerkelt und aufgebaut. Die Piraten in der Bucht haben Gesellschaft bekommen, die Falknerei ist wieder da und zieht ihr Lager hoch. Davon gibt es erst morgen Bilder, denn als ich heute dort war, schien es mir, dass die Vögel noch etwas Ruhe brauchen, um sich einzugewöhnen. Und da muss es nicht sein, dass auch noch eine Fotografin, welche ihnen fremd ist, herumlungert.

Ich habe wieder ein Interview für Euch, dies Mal mit Bernd Rödel, einem der Wirte der Goldberghütte. Einem von mehreren, denn die Goldberghütte ist ein Familienbetrieb. Und ausnahmsweise fand das Interview nicht im VIP-Zelt statt. Wir waren in der Hütte, denn Bernd hat momentan soviel um die Ohren, da wollte ich ihn nicht zu uns herauf scheuchen. Es war sowieso sehr nett von ihm, dass er sich die Zeit für mich genommen hat!

Bernd Rödel

Bernd Rödel

Die Goldberghütte wird also betrieben von Bernd und seiner Frau Sandy. Und Andrea, ihre Tochter hilft auch. Dann natürlich von Walter und Margot Rödel, seinen Eltern, und selbstverständlich auch von Henry und Hedwig Kuhl, Margots Eltern. Also ein echter Familienbetrieb. Und alle hängen mit ihrem Herzblut daran.

Der Haidteich gehört Margot und Walter. Als Bläcky im Jahr 2014 anklopfte, ob es denn möglich sei, dieses Gewässer für ein Piratenfloss zu nutzen, sagten sie spontan ja. Und erwähnenswert ist, dass sie den Teich dem Festival umsonst überlassen. Denn sie wurden schon im Jahr 2009, das war das Jahr, in dem der Campingplatz nach unten, an seinen jetzigen Platz zog, zu richtigen Fans dieser Veranstaltung. Bernd meinte, sie wurden damals regelrecht überrannt von den neuen Kunden. Und wie wirkte dieser Ansturm auf die Familie? Sie fanden es toll, neue Menschen kennenzulernen und sich auf eine ganz andere Kundschaft als bisher einzulassen. Bernd sagte mir, dass er viele und zwar ausschließlich schöne Geschichten in all den Jahren erlebt hat. Er könnte ein Buch damit füllen. Und es entwickelten sich richtige Freundschaften daraus. Einige der Camper kommen auch schon unter dem Jahr in der Goldberghütte vorbei, wenn sie ihr Weg in die Nähe von Selb führt.

Dienstagabend war so ein Tag, der typisch für das Festival ist. Bernd wollte an diesem Tag früh schlafen gehen, um schon ein bisschen vorzuschlafen für die kommenden, kurzen Nächte. Aber dann erschienen 9 Leute (Camper und Helfer) und die Feuerschale wurde vor der Hütte aufgestellt. Es gab viel zu erzählen und so kam Bernd erst um 1.00 Uhr zu Bett. Spät aber sehr gut gelaunt. Und das, obwohl es um 8.00 Uhr schon wieder Frühstück in der Hütte gibt!

So war es auch kein Wunder, dass es ok war, dass im Jahr 2015 noch die Wikingerboote und der dazugehörige Steg auf beziehungsweise an denTeich kommen sollten. Und auch die „Le Admiral 1“ hieß die Familie heuer willkommen.

Wenn ein Helfer mal eine Auszeit braucht, oder einen Kaffee oder ein Wasser, dann ist die Goldberghütte ein Anlaufpunkt. Denn hier passen sie gut auf uns auf und versorgen uns mit dem, was wir brauchen. Vielen Dank Euch allen dafür!

Nun möchte ich Euch Leseratten noch ein paar Eindrücke von dem heutigen Gewusel auf dem Berg geben. Viel Spaß dabei!!!

Auf dem Weg nach oben fotografierte ich gschwind den Campingplatz. Die Fotos sind aber jetzt schon alt, da permanent neue Camper kommen!

Im VIP-Zelt:

Weiter über den Platz zu Piratens

Und hier einfach Eindrücke vom Berg, ohne besondere Ordnung.

Ich könnte dauernd weiter fotografieren und würde nicht fertig werden. So müsst Ihr Euch leider bis morgen gedulden. Entweder kommt Ihr dann selbst hierher und schaut die Wunderwelt an, welche hier entstanden ist, oder aber Ihr lest weiter, denn ich werde auch während des Festivals berichten, was hinter den Kulissen und auf dem Platz so passiert.

Evas Blog wird noch eingefügt, aber ich kann noch nicht sagen, wann. Aber das merkt Ihr ja selbst.

Jetzt ist es soweit!

Youtube

Ob Jürgen dazu kommen wird, mir etwas zu schicken, weiß ich nicht, denn er ist der Chef vom Campingplatz und damit seeeeehr gut ausgelastet.

Ich wünsche Euch viel Vorfreude darauf, wenn morgen zum neunten Mal das Festival Mediaval eröffnet wird. Aber vielleicht gehen ja heute schon einige von Euch zu unserem Kirchenkonzert mit der Gruppe Almara.

Tschüs

Eure elkesch

 

 

 

 

Mittwoch der 07.09.

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival Mediaval,

ich hatte für heute ganz konkrete Vorstellungen, was ich Euch zeigen will. Aber es kam alles ganz anders. Zunächst erfuhr ich, dass sich Eva jetzt komplett dem Videoblog widmen kann und nicht nur neben ihrer Arbeit als Aufbauhelferin. Das finde ich sehr gut, denn ihre Videos sind so toll und beleben diesen Blog sehr.

Eva und ich hatten heute morgen um zehn Uhr einen Termin im Darkroom des VIP-Zeltes zu einem Interview. Der Darkroom ist in Wirklichkeit die Massagekabine, die es dieses Jahr neu im VIP gibt. Birgit Grimmer-Scopak, ihres Zeichens ausgebildete Krankenschwester, bietet für die Künstler und all jene, welche im VIP-Bereich arbeiten, Entspannungsmassagen an. Sie war so nett und gestattete Eva und mir einen Einblick in Ihren Bereich und ließ uns beide auch ein bisschen etwas spüren. Um ihre Arbeit hier zu demonstrieren, zeigte sie uns an Manuela einige Techniken, welche sie anwendet.

Birgit hat auch Eva und mir die Klangschalen auf die Hände gesetzt, damit wir spüren können, welch verschiedene Schwingungen sie haben und wie sie sich anfühlen.

Birgit erklärte uns mit viel Geduld noch einige Grundbegriffe ihrer Arbeit. Mehr dazu und die Auswirkungen unseres kurzen Seminars (wir machten an vielen Mitarbeitern den unten gezeigten Muskeltest) findet Ihr in Evas heutigem Video!

Bevor wir das Zelt verließen, trafen wir noch auf Buddha, der eben von Trond seinen kleinen, handlichen Orga-Ausweis bekommen hatte…

 

Nun ging es hinunter zur Bucht. Dort war Jörn getreu dem Motto : „Aus neu mach alt“, damit beschäftigt, die fertig gebaute Kokosnussbar mit Hilfe eines Flammenwerfers altern zu lassen

Und dann trat Peter noch seinen Dienst in der Bucht an.

Auf dem Weg kamen wir an der Burgbühne vorbei. Dort nahm ich das Bild vom fertig gebauten und gut geschützten FOH auf. Im unteren Lagerbereich sah ich einen Stuhl mit diesem Drachen. Den wollte ich Euch nicht vorenthalten. Unsere Latrinatoren hatten auch ein lohnendes Motiv für mich. Und vor der Gesindeküche sah ich die beiden fertigen Rollstuhlrampen an den Podesten.

Wir stromerten noch ein bisschen über den Platz, denn wir führten ja unsere Tests durch. Dabei fanden wir Axel, der Eva den Klangthron ausprobieren lies, einen superschönen alten Mercedes-Bus und Martin Gerlauch, der mit Christian Müller die Workshops organisiert.

Schließlich waren wir wieder im VIP-Zelt in unserem schön eingerichtetem Arbeitsplatz, der Presse-Ecke

Unser Arbeitsplatz

Unser Arbeitsplatz

Und dann kam Bernd Sonntag, Abgesandter der Presse, mit dem Eiswagen des Eiscafés Cortina. Eis für alle und zwar satt! Diese Unterbrechung ließen wir uns alle gern gefallen.

Und diese Leute haben uns das Eis spendiert:

Ein herzliches Dankeschön von uns allen!

Und jetzt ist Schluss!

Evas Link ist auch bald fertig.

Hier ist er

Youtube

Bis morgen!!!!!

Eure elkesch

Dienstag, 06.09.

Hallo Welt,

heute ist ganz schön viel passiert bei uns. In aller Frühe kamen schon die Bühnen an.

Mehr Bilder von der Ankunft der Bühnen hat Jürgen für Euch in seinem Link. Außerdem war er dabei, als Bläcky heute morgen das Heim für Asylbewerber besuchte, um ihnen die Freikarten für das Festival zu überreichen. Ich denke, auch davon werdet Ihr bei ihm etwas finden.

Gestern Abend kam noch das THW und schlug die beiden Brücken für den Campingplatz über den reißenden Selbbach. Nun können ihn die Camper sicheren Fußes überqueren.

 

An den Rollstuhlpodesten geht die Arbeit auch gut weiter.

Auch die Piraten werkeln fleissig in der Bucht.

Ich flüchte mich lieber ins VIP-Zelt

Unterwegs traf ich Elke, Basti und Leica

Ein Teil unserer Latrinatoren sind heute angekommen. Hanna und Franz.

 

Und hier sind Iris und Nicole. Ohne sie wäre Manuela schon untergegangen!

Iris und Nicole

Iris und Nicole

Zum Schluss meines heutigen Eintrages gibt es noch ein Interview. Unter Lebensgefahr ist es mir gelungen, den Admiral an den Tisch im VIP-Zelt zu bekommen.

Ulf Schertel, Admiral der piraten

Ulf Schertel, Admiral der Piraten

Ulf arbeitet seit 2009 beim Festival Mediaval mit. Zunächst als Stagehand. 2014 hatte Bläcky die Idee, ein Floss zu bauen. Er fragte Ulf, ob er Lust dazu hätte. Und er hatte. Er konstruierte das Floss und baute es mit seinem Team. Seither ist er der Admiral. 2014 und 2015 beschränkte sich sein Hoheitsgebiet auf die Nameless. Dieses Jahr ist er der Herrscher über die gesamte Bucht.

Und weil ihm das noch nicht genug ist, tritt er mit seiner Band, den Blackbeers, am Freitag um 19.15 Uhr auf dem Floss auf. Also kommt alle herbei und hört Euch das an!

In seinem „normalen“ Leben ist Ulf staatlich geprüfter Produktdesigner, er arbeitet in seinem Beruf als Sculptor.

Da er „von hier“ ist, ist es ihm sehr wichtig, dass er für den Bereich zuständig ist, in dem sehr viele Selber Besucher vertreten sind.

 

Während ich nun für Euch geschrieben habe, sind die Bühnen und die FOHs (Front-Of-House, die die Regeltechnik für den Sound und die Beleuchtung der Bühnen beherbergen), gewachsen. Und in allen anderen Bereichen gab es auch große Fortschritte. Davon berichte ich morgen.

Mein Abschiedsbild zeigt Euch die Goldberghütte, die für das Festival einen Zusatznamen bekommen hat.

Eva wird Euch heute unter anderem vom Bühnenaufbau berichten, da sie in diesem Bereich arbeitet.

Youtube

Und Jürgen hat auch noch ein paar Schmankerl für Euch parat.

Fotos

Bis morgen

Eure elkesch

 

 

 

 

 

Montag, 05.09.

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich begrüße Euch zu einer neuen Folge unseres täglichen Blogs vom Aufbau des IX. Festival Mediaval.

Heute war ich ganz zu Beginn bei den Piraten in der Bucht. Und da traf ich gleich auf Jörn, der das letzte Jahr die wundervollen Drinks in der Kokosnussbar gemixt hatte. Die Arbeiten an der Bar gehen zügig voran. Heute wehte eine steife Brise und es nieselte etwas, daher der Ölmantel von Nina. Die Wetterprognosen für das Festivalwochenende sind extrem gut; ab morgen ist es wieder trocken und ab Mittwoch wird es warm und sonnig und es bleibt auch bis in der Woche nach dem Festival so.

Dann brauste unser Chef heran und lieferte die Palmwedel, welche er auf seinem Dach herumfährt, ab. Norman kletterte todesmutig auf das Autodach, um die Verschnürung zu lösen. Und als er zu klettern begann, waren wir alle gespannt, ob er es wohl schaffen würde….

Weit vor meiner Ankunft auf dem Platz wurden die Kabel geliefert, die wir zur Stromverteilung brauchen. Dann wurden sie an den jeweiligen Platz gezogen, wo sie vonnöten sind. Über Berg und Tal beziehungsweise über Bäume und Tal….

 

Und hier wird der Stromkasten bei der Burgbühne angeschlossen.

 

Wir haben dieses Jahr eine gebrauchte Waschmaschine bekommen, damit die Handtücher und Lappen, die während des Festivals anfallen, gewaschen werden können. Sie wird im unteren Toilettenbereich stehen, da dort die entsprechenden Zu- und Abflussmöglichkeiten gegeben sind.

Noch steht sie da einsam und verlassen...

Noch steht sie da, einsam und verlassen…

Ich ging dann zum VIP-Zelt, denn dort hatte ich ein Date wegen eines Interviews vereinbart. Zunächst aber stellte ich fest, was sich im Zelt getan hatte.

Dann kam meine Interviewpartnerin. Heute folgte Hanna Fuchs meinem Ruf an den Tisch im VIP-Zelt.

Hanna Fuchs

Hanna Fuchs

Hanna Fuchs ist 22 Jahre alt und besucht die staatliche Berufsfachschule für Produktdesign Selb im 3. Jahr. Sie strebt nach ihrer Ausbildung an, entweder im Bereich Möbeldesign zu arbeiten oder aber Requisiten an Filmsets zu gestalten.

Hier auf dem Festival ist sie als Helferin im 3.  Jahr tätig. Sie verwaltet die Werkzeug- und Materialausgabe, die sich in der in der Gesindeküche befindet. Das heißt, sie gibt gegen Unterschrift Werkzeuge aus und leistet ihrerseits die Unterschrift, wenn das Werkzeug ordnungsgemäß zurückgegeben wurde. Unter Materialausgabe ist zu verstehen, dass sie Dinge wie Schrauben, Schnüre, Kabelbinder und ähnliches für die Mitarbeiter bereithält. Sie muss auch die Bestandslisten für das Lager führen.

Hanna arbeitet von Beginn des Aufbaus bis zum Ende des Festivalwochenendes mit. Danach heißt es leider gleich zurück in die Schule, denn dann beginnt das neue Schuljahr.

Ihr Bereichsleiter ist Sascha, der natürlich auch noch andere Helfer hat.

Ich bin heute wieder zum Einkaufen im Naturkostladen unterwegs gewesen. Denn von dort  beziehen wir Brotaufstriche für die Vegetarier und Veganer unter uns. Eva hat mich begleitet, Näheres seht Ihr im Videoblog.

Morgen kommen die Bühnen und damit beginnt der Bühnenaufbau. Das Festival nähert sich mit Riesenschritten. Und täglich wächst die Vorfreude! Obwohl es auch eine wunderbare Erfahrung ist, hier mitzuwirken und zu sehen, was an geistiger und körperlicher Arbeit nötig ist, um so ein riesiges Event gelingen zu lassen. Ich werde in meinem „normalen“ Leben immer wieder gefragt, weshalb ich meinen Sommerurlaub dafür hernehme, um hier mitzuarbeiten. In Gesprächen mit anderen im Lager habe ich erfahren, dass viele, die auch hier ihre Zeit einbringen, dieselbe Frage gestellt bekommen. Ich kann nur sagen, dass es mir gut tut, hier in dieser Gemeinschaft zu sein und zu erleben, wie wir alle gemeinsam dieses Projekt stemmen. Und es ist eine tolle Gemeinschaft. Und ich bin weit weg von meinem Alltag. Und das macht einen super gelungenen Urlaub aus. Und das ist es, was auch die anderen auf oben genannte Frage als Grund für ihr Hiersein nennen.

So. Das wars für heute von mir.

Hier noch Evas Link

Youtube

Jürgens Link

Fotos

 

Euch allen einen schönen Abend!

Eure elkesch

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 04.09. Teil zwei

Hallo Alle miteinander,

ich habe tatsächlich noch ein bisschen Blogfutter für Euch gefunden. Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Heute morgen habe ich die Bucht sträflich vernachlässigt. Das werde ich jetzt ändern. Auf dem Floss wurde die Reling zum größten Teil befestigt. Die Kokosnussbar wird dieses Jahr verlängert, damit mehr Mitarbeiter die durstigen Besucher versorgen können. Da wir letztes Jahr nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet hatten, gab es doch immer wieder lange Schlangen und Wartezeiten. Das wollen wir den werten Kunden künftig ersparen.

 

Das ist nicht die Vermessung der Welt sondern des Campingplatzes. Mehr davon bekommt Ihr in Evas Videoblog.

 

Eine echte Sklavenarbeit erledigte heute Alex. Er sammelte händisch jede Art von herumliegendem Müll vom Platz ab. Kippen, Scherben, alte Pflaster…..

 

Und mit dem Bild vom Anbringen des zweiten Banners der Gesindeküche in schwindelnder Höhe verabschiede ich mich für heute. Ich stelle später nur noch die Verlinkungen zu Evas und Jürgens Beiträgen ein.

 

Evas Link

Youtube

Jürgens Link

Bilder

Tschüs!

Eure elkesch

 

 

 

 

Sonntag, 4.09.

Liebe Leserinnen und Leser,

wie nicht anders erwartet, arbeiten wir natürlich auch am Sonntag. Bei meinem ersten Rundgang konnte ich die nun fröhlich in der Luft wehenden Banner fotografieren.

Eingang beim VIP-ZELT

Eingang beim VIP-Zelt

Der Holzspalter wurde wieder abgeholt. Allerdings ist das Holz noch nicht komplett bearbeitet und so spaltet es heute Johannes.

 

Das erste Rollstuhlpodest sieht nun so aus:

SONY DSC

Und das Tor am Haupteingang steht auch soweit.

Mehr Bilder davon gibt es in Jürgens Aufbautagebuch und Eva zeigt etwas darüber in ihrem heutigen Videoblog.

Heute hatten wir Besuch:

Was ich Euch noch zeigen möchte:

Jetzt komme ich zu meinem Interview.

Eva Steiner

Eva Steiner

Ich habe heute Eva an den Tisch im VIP-Zelt gebeten. Sie ist 19 Jahre alt und lebt in Graz in der Steiermark. Sie hat gerade ihre Matura, das österreichische Abitur, gemacht und möchte Psychologie und Soziologie studieren. Eva arbeitet hier auf dem Festival jetzt im dritten Jahr als Helferin. Sie ist beim Bühnenaufbau tätig und während des Festivals als Stagehand. Und wenn sie in diesen Bereichen nichts zu tun hat, packt sie überall mit an, wo es etwas zu tun gibt. Und – ganz wichtig – sie macht den Videoblog, jetzt  im zweiten Jahr. Eva betreibt  zusammen mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin privat einen Youtubekanal, FestiFolk. Den hat Bläcky über facebook entdeckt und sie daraufhin gefragt, ob sie nicht Lust hätte, auch für das Festival Mediaval etwas in diesem Bereich zu tun. Und die Ergebnisse könnt Ihr nun hier bewundern. Ich finde ihre Filme richtig gut und ich hoffe, wir arbeiten noch lange zusammen.

So. Ich habe Euch nun schon ein bisschen Lesefutter vom Berg für Euren Sonntagnachmittag gegeben und springe wieder auf dem Gelände herum, immer auf der Jagd nach interessanten Fotos für Euch.

Bevor ich mich endgültig verabschiede, geschwind noch ein Hinweis in Piratenangelegenheiten. Seit Monaten hegen und pflegen der Admiral und ich abwechselnd zwei Fässer des beliebten Getränkes „Piratentod“. Wir haben vor Monaten kiloweise Obst gekauft, gewaschen und geschnippelt und dieses in den besten Rum eingelegt, den man sich denken kann. Seither rühren und kontrollieren wir es täglich. Immer wenn ich dran bin, genieße ich den leckeren Duft, den der Piratentod verbreitet. Ich glaube , wenn ich lang genug daran schnuppern würde, wäre ich benebelt. Ich fiebere schon der Verkostung entgegen. Wenn es so schmeckt, wie es riecht, ist es der Hammer!  Der Piratentod wird exklusiv nur auf dem Floss in kleinen Dosen ausgeschenkt.

Und nicht vergessen:

später kommen noch die heutigen Links von Eva und Jürgen.

Bis dann

Eure elkesch