13.09.2017

Der stürmische Mittwoch

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute gab es hier eine Sturmwarnung. Also nahmen wir einen Teil der Planen der Gesindeküche ab, um zu verhindern, dass sie irgendwann durch Lüfte fliegen und entschwinden. Alle konnten wir nicht wegnehmen, denn dann hätten wir überhaupt keinen Regenschutz mehr, was bei der derzeitigen Witterung eher schlecht bis sehr schlecht wäre. Anstelle von Sturm kam nur stärkerer Wind, aber jetzt zieht es ziemlich an unserem Essplätzchen. Dies hat zur Folge, dass viele um das Lagerfeuer herumsitzen und dort essen.

Nachdem das Merch-Zelt auch weg ist, besteht die Gesindeküche nunmehr aus einem Dach und keinen Wänden. Was die Arbeit für Manuela nicht unbedingt erleichtert.

Aber sie hat dafür eine neue Spülhilfe. Jürgen. Der Campingplatz ist fertig und jetzt hilft er als Helfer in der Küche.

Das macht er gut.

Immer mehr Geschirr wird gewaschen  und in großen Kisten gesammelt. Das geht, weil ja immer weniger Leute hier sind. Auch die  Gläser aus der Bucht werden im Moment sauber gespült noch hier aufbewahrt, bevor sie dann an ihren endgültigen Platz kommen. Die Piratenbecher, die auf dem Floss benutzt werden, stehen schon sauber im Container. Zu wissen, was wohin kommt und vor allem in welcher Reihenfolge (= ganz wichtig für den nächsten Aufbau, damit man immer das, was man braucht zur Hand hat) ist das A und O beim Aufräumen.

Das Floss ist zerlegt und schon im Container verstaut. Dort bleibt es nun bis zum nächsten Festival-Mediaval. Das kleine Floss wurde ebenso abgebaut. Der Plan des Admirals war heute am frühen Abend, dass alles, was in der Bucht in die Container muss, bis zum heutigen Arbeitsende darin verschwindet und morgen nur noch der Müll in der Bucht entsorgt werden muss. Wir werden sehen, ob sein Plan aufgegangen ist.

Das VIP-Zelt sieht auch schon ganz gut aus. Die Möbel wurden bereits in den Containern verstaut und alles , was dazu gehört. Vor dem Zelt steht unser Sperrmüll, also Möbel und sonstiger Krempel, der nicht mehr gebraucht wird. Das Zelt soll morgen abgebaut werden.

Die Zäune müssen wir nicht abbauen, das wird von der Gärtnerei erledigt. Früher haben  wir uns um die Innenzäune selbst gekümmert, diese Zeit sparen wir uns nun. Zum Glück.

Das große Tor wird natürlich auch zerlegt.

SONY DSC

 

Das fand ich auch noch auf dem Platz.

 

Ich beende meinen heutigen Bericht.

Morgen früh pilgere ich wieder über den Berg und zeige Euch die Fortschritte auf.

Bis dahin.

Eure elkesch.