14.09.2017

Der außerordentlich nasse Donnerstag und der kurze Blog

Liebe Leserschaft,

heute biete ich Euch etwas ganz Neues: es gibt nur Text, keine Bilder.

Es hat den ganzen Tag bis auf wenige Unterbrechungen so geregnet, dass ich leider keine Fotos machen konnte. Wie schon erwähnt, habe ich keinen Nässeschutz für meine Kamera. Wenn es nur ein bisschen so daher tröpfelt, geht es mit Hilfe eines Regenschirms gut. Aber heute hat es richtig geschüttet und windig war es auch. Sorry!

Das VIP-Zelt wurde abgebaut und aller ortens weiter aufgeräumt. Dass es jetzt regnet, macht es nicht besser, denn dann lagern wir die Sachen teilweise feucht ein, was nicht so toll ist. Aber wir haben keine Wahl, der Platz muss leer geräumt werden.

Die Mitarbeiter, die jetzt noch hier sind, leisten wirklich ungeheuer viel. Es gehört schon eine gehörige Portion Motivation dazu, bei diesem Wetter durch zu halten. Trotz allem passt die Stimmung. Die Helfer, welche die Abbauwoche mitmachen, verdienen sich ein Ticket für das kommende Festival. Also Leute, bewerbt Euch als Abbauhelfer!

Als ich heute auf dem Platz war, stellten wir fest, dass noch eine riesige Agave vor dem VIP-Zelt stand. Die hat uns irgendjemand gespendet und jetzt war sie sozusagen herrenlos. Trond und Norman haben sie in mein Auto gequetscht und bei mir wird sie nun gehegt und gepflegt, damit sie im kommenden Jahr wieder eine Zierde des VIP-Zeltes sein kann. Wahrscheinlich brauchen wir dann einen Transporter, um sie auf den Goldberg zu schaffen, denn ich habe einen ausgesprochen grünen Daumen und bei mir wachsen alle Pflanzen wirklich ungeheuerlich.

Ich werde morgen auf dem Berg vermutlich wieder Fotos machen, die Wetterprognose sieht deutlich besser aus. Und dann werdet Ihr staunen, dass alles wieder blitzeblank dort ist. Und der Goldberg wird wieder das, was er sonst auch war: ein wunderschöner, großer Park. Und all jene, die dort spazieren gehen und schon einmal beim Festival dabei waren, erinnern sich an die Bands, die sie gesehen haben, an die Taverne, an der sie saßen und etwas getrunken haben und an all die schönen Stunden, die sie dort verlebt haben.

 

In diesem Sinne, bis morgen.

Eure elkesch