05.09.2019

Festival Mediaval XII, 5. September, letzter Aufbautag

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wie schnell die Aufbauzeit verflogen ist – einfach unglaublich. Heute ist der letzte Tag. Morgen um 14.00 Uhr öffnet sich die Pforte und das Publikum kann hereinströmen. Um 16.15 Uhr findet die offizielle Eröffnung auf der Schlossbühne statt.

Zu Beginn des heutigen Blogeintrags noch einmal Orgas in Wort und Bild:

Ich habe Euch zum Abschluss des Aufbaublogs noch ein paar Bilder mitgebracht. Es wächst alles rasend schnell, der Platz ändert stündlich sein Gesicht, da immer noch Händler aller Art kommen und ihre Zelte, Hütten oder Wägen aufbauen. Essen, Trinken, Gewänder, andere wohlfeile Dinge die das Herz begehrt, alles wird dargeboten. Ich möchte Euch nur ein paar Eindrücke mit auf den Weg geben. Macht Euch selbst ein Bild und besucht uns ab morgen hier auf dem Goldberg in Selb.

Die Bucht nimmt Form an.

Heuer haben die Piraten wieder ein schmuckes Beiboot.

Und nun noch der Platz.

Wer das Living-Chess Feld sehen möchte, kann es in unserem Account bei Instagram anschauen.

Bevor ich mich nun mit dem Aufbaublog verabschiede, möchte ich Euch an einem Geschenk teilhaben lassen, das uns die Pressevertreter heute gemacht haben. Jedes Jahr bedanken sie sich bei der Festival-Crew mit einem leckeren Essen dafür, dass diese Veranstaltung stattfindet.

Dieses Jahr haben sie uns mit verschiedensten Baguettes verwöhnt. Veganer, Vegetarier und Fleischesser wurden alle bestens versorgt. Bernd Sonntag sprach stellvertretend für seine Kollegen den Dank an uns aus.

Auf diesem Weg geht unser Dank an Andy Amtsberg, Ralph Biermann, Patrick Bernhardt, Stefan Busshardt, Marco P. Chrounos, Arjan de Groot, Sascha Feldt, Marielle Groot Obbink, Markus Heidecker, Florian Hessler, Astrid Kluge, Hermann Kurz, Astrid Kraus, Christian Langer, Tobias Obermayr,  Billy Przegendza, Michael Przegendza, Lutz Russkamp, Wolfgang Schmitt, Alex Sealgaire, Bernd Sonntag, Caro Sonntag, Kees Stravers, Andreas Stöhr, Jennifer Tiedtke, Tiffy, Michael von Hohenberg, Jens Wessels und Stefanie Zinn.

Nun ist es Zeit, Euch tschüs zu sagen. Ab morgen könnt Ihr den Mediaval-Boten lesen, in dem unter anderem auch ich wieder mein Unwesen treiben werde.

Machts gut!

Eure elkesch

04.09.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, der Tag des Efeus

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beginne ich den Blogeintrag überraschenderweise einmal mit der Vorstellung von zwei Orgas.

Der Berg summt. Etliche Händler sind nun schon angekommen, Lagerleute trudeln ein und wir haben auch in allen Bereichen sehr gut zu tun. Langeweile kommt hier sicherlich nicht auf. Heute wird auch allerorts dekoriert. Oben im Literaturzelt und nebenan in der Bar „Zur Feuchten Feder“ sieht es schon richtig mystisch-anheimelnd aus. Und das, obwohl sie noch garnicht fertig sind.

Martin ist überdies nicht der einzige Mann, der hier dekoriert. Buddha hat im VIP-Zelt auch die Aufgabe, es mit seiner Crew ansprechend zu gestalten. Und ich finde, dass er es ausnehmend gut macht. Auch die Piraten dekorieren ihr Floss. Überall finden sich mit Bedacht ausgesuchte Gegenstände, die ein maritimes, piratenmäßiges und phantasievolles Flair vermitteln. Ihr seht, dass es nur ein Vorurteil ist, wenn es heißt, dass Männer damit nichts am Hut haben. Heute früh war ich kurz auf dem Goldberg, habe mir zwei Helferinnen geschnappt und bin zurück in den Zaubergarten gefahren. Dort haben wir den jährlichen Efeu-Rückschnitt durchgeführt. Den terminiere ich mittlerweile in der Aufbauwoche, damit die Abschnitte zu Dekozwecken hier auf dem Berg genutzt werden können. Aber obwohl ich eine ganz schöne Menge liefern kann, reicht es bei weitem nicht aus. Zum Glück finden sich immer wieder Gartenbesitzer hier in der Umgebung, die uns auch mit ihren Rückschnitten unterstützen. Gerade im Moment ist der Helfertrupp unterwegs, der meinen Efeu abholt und dann in einem anderen Garten Hand anlegt und von dort noch eine große Menge mitbringt.

Das erklärt nun auch die Überschrift :Tag des Efeus

Adrian hat an der Treppe vom VIP-Zelt gearbeitet, konnte aber Arlettchen nicht widerstehen.

So liebe Leute, ich beschließe den heutigen Blogeintrag nun. Morgen findet Ihr mich hier noch einmal und dann ist Schluss. Dafür kommt am Freitag der erste Mediaval-Bote heraus. Ich arbeite schon parallel an meinen Artikeln dafür.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag und bleibe

Eure elkesch

03.09.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, der Countdown läuft

Liebe Leserinnen und Leser,

auch heute starte ich meinen Blogeintrag mit der Vorstellung zweier Orgamitglieder.

Jetzt sind wir hier ganz plötzlich wieder in der Phase des Aufbaus, wo ganz viel auf einmal passiert. Täglich kommen mehr Menschen auf den Goldberg: Helfer, Orgas und die externen Teams. Die verschiedenen Tavernen werden aufgebaut und überall wird gearbeitet, organisiert und Ideen werden ausgetauscht. Ich hatte heute morgen als erstes auch eine Besprechung mit Rhea. Es ging darum, welche Artikel ich für den Mediaval-Boten schreiben werde. Das verrate ich Euch jetzt natürlich nicht. Erst wenn der Bote erscheint, erfahrt Ihr es. Während des Festivals am Freitag, Samstag und Sonntag gibt es dieses Jahr erstmals keinen Blog. Zu lesen habt Ihr aber mit dem Mediaval-Boten genug!

Auf meinem Weg zum Treffen mit Rhea kam ich beim Zelt der Begegnung vorbei. Hinwärts befand es sich im Aufbau, auf meinem Rückweg stand es schon. Waren die Aufbau-Helfer so schnell, oder Rhea und ich so langsam? Das gehört zu den Fragen, die nie gelöst werden können.

Die Köhler haben sich scheinbar auch schon ein bisschen bei uns herumgetrieben, denn diesen Schaumeiler habe ich heute entdeckt.

Ich wollte nachsehen, wie es auf dem Campingplatz aussieht. Auf dem Weg nach unten kam ich am Händlereingang vorbei. Gegenüber des Kassenhäuschens steht das Nachtzelt und die dazugehörige Nachtschenke.

Nachtzelt und Nachtschenke spitzen bei Tageslicht über den Zaun.

Ich traf diesen tief bekümmerten Helfer, der mir seinen entzwei gegangenen Hammer zeigte.

Leider konnte ich ihm nicht helfen.

Auf dem Campingplatz sind jetzt die Dusch- und Toilettencontainer aufgestellt und warten auf Arbeit.

Mein weiterer Weg führte mich an der Burgbühne vorbei. Die FOH (Front of House) steht schon. Auch die Bühne ist bereits da. Und als ich sie fotografierte, war sie, wie auch die Schlossbühne, noch nicht hochgefahren. Mich erinnern die Bühnen in diesem Zustand an halb geöffneten Muscheln.

Nachdem ich wieder beim VIP-Zelt angelangt war, schaute ich mal bei Isabelle rein und konnte feststellen, das sie schon Ordnung geschaffen hat.

Das Chaos ist gewichen.

Mein letztes Bild für Euch an diesem schönen, warmen Septembertag zeigt unsere Sitzgelegenheit vor dem VIP-Zelt.

Dies war eine kleine Auswahl dessen, was heute hier passiert ist. Wollte ich Euch alles schildern, könnte ich viele Seiten füllen. Besser ist es, Ihr kommt gleich am Freitag hierher auf den schönen Goldberg und verschafft Euch selbst einen Eindruck davon, was bei uns in dieser kurzen Zeit entstanden ist. Eines muss ich aber noch loswerden: es kommen nun immer mehr Leute an, auf die ich mich das ganze Jahr schon gefreut habe. Und so geht es jedem hier. Das macht die Mitarbeit bei dieser Veranstaltung aus: Beziehungen zu pflegen, die sich aus dem gemeinsamen Interesse an dem Festival-Mediaval entwickelt haben. Und das ist etwas Unbezahlbares!

Ich wünsche Euch eine gute Nacht und viele tolle Träume vom Festival-Mediaval.

Bis morgen.

Eure elkesch

02.09.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, 2. September

Liebe Leserschaft,

zunächst möchte ich Euch zwei weitere Orgas vorstellen:

Elke Schwarz
Elke ist zuständig für den Bereich M & M, sprich Markt & Merchandising.

Roberto Lesquerade
Roberto kümmert sich um das Getränkemanagement.

Im VIP-Zelt geht die Arbeit gut voran, es wird schon gemütlicher. Der Jutetrupp ist auch ein gutes Stück weiter gekommen.

Aber wirklich spannend war es heute in der Bucht. Hier passierte viel. Die Schenke ist aufgebaut, die Kokosnussbar schon fast fertig. Und als ich gestern Abend in Selb unterwegs war, ist mir ein Auto mit einem Hänger, auf dem ein großes Katapult stand, entgegengekommen. Da wusste ich sofort: dass kann nur jemand von den Hundlingen sein. Und wahrlich, auch deren Lager ist bereits aufgebaut.

Und natürlich wurde emsig am Floss weitergearbeitet.

Wie Ihr Euch vielleicht erinnern könnt, ist die Nameless wohl das einzige Piratenfloss mit einem TÜV-Siegel. Heute war es dann wieder soweit: der Herr vom TÜV-Süd kam an Bord und prüfte, ob das Floss weiterhin die Anforderungen erfüllt. Es war sehr ruhig in der Bucht, als er da war. Kassandra und Ulf waren bei ihm und wir anderen warteten gespannt am Ufer, was passierte. Der TÜV-Prüfer stellte viele Fragen und lies sich alles genau erklären und zeigen. Dann ging er von Bord und zu seinem Auto. Als er zurück aufs Floss ging, durfte ich mit und fotografierte, wie er die neue Plakette anbrachte.

Als alles vorbei war, gingen wir ehrfürchtig an Bord und legten uns auf Geheiß des Admirals brav zum Fototermin hin. Und die Drohne stieg wieder auf und fotografierte uns.

Das After-TÜV-Entspannungs-Foto

Unser letztes Bild für heute zeigt Euch, was Orgas tun, wenn sie gerade ein bisschen Zeit haben. Sie werden kreativ. So wie hier Roberto, der einen Isopolar malerisch verschönert…

Er malt die Gitterfenster von einem mittelalterlichen Gefängnis. Warum? Das fragt man einen Künstler nicht!

Und ich sage nun tschüs bis morgen.

Eure elkesch

01.09.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, Sonntag, Septemberbeginn

Liebe Leserinnen und Leser,

der heutige Blogeintrag mag vielleicht ein bisschen merkwürdig anmuten, aber das liegt nur an den merkwürdigen Vorkommnissen, über die ich Euch berichten werde.

Vielen Dank an Trond, der mir dieses Bild für den Blog zur Verfügung gestellt hat.

Könnt Ihr Euch noch an das letzte Bild im Blogeintrag vom 30. August erinnern? Plötzlich lagen alle Anwesenden in der Bucht komplett entspannt auf dem Boden. So auch heute. Hier sehr Ihr das Foto vom Belastungstest des Flosses, sprich, wir probierten aus, wieviele Menschen problemlos an Bord der Nameless sein können. Und – wir testeten im Liegen. Das Ergebnis war zufriedenstellend. Daraufhin arbeiteten die Leute weiter.

Als ich nochmal in die Bucht kam, waren die Helfer schon weiter, aber es war schon echt irgendwie schräg…

Ich bin dann einfach nicht mehr hingegangen.

Ich habe mich lieber mit Rhea und Trond aufgemacht, um zum Campingplatz zu gehen. Das war auch nicht ganz so spektakulär. Der Platz ist gemäht. Trond hat wieder die Drohne fliegen lassen und dabei unter Anderem uns aufgenommen.

Aber dann trafen wir diese drei Männer. Sie sind die ersten Camper hier und bis sie auf den Campingplatz können, stehen ihre Zelte auf dem Grundstück der Goldberghütte. Sie sagten mir, sie seien jedes Jahr die Ersten.

Auf dem Rückweg habe ich fotografiert, was so an unserem Zaun hängt.

Gut, ich gebe zu, das Bild mit dem Hund ist ein gestelltes Foto. Rhea würde ihr Abbylein nie alleine lassen. Aber der Rest wurde hingehängt oder vergessen. Ich wundere mich auch immer über die Leute, die die Gackis ihrer Hunde ordnungsgemäß in einen Beutel packen, nur um diesen dann im Wald oder in den Wiesen liegen zu lassen, wo dann sicher keine Verrottung stattfinden kann. Aber wer versteht schon die Welt?

Wie schon gesagt, alles ein bisschen schräg.

Nicht schräg war mein Treffen mit zwei neuen Helferinnen und einem ebenso neuen Helfer. Ich traf sie beim Jute aufhängen.

Shania, Cheyenne und Maikel

Sie haben das Festival-Mediaval die letzten Jahre schon als Gäste besucht und haben sich letztes Jahr gleich wieder ihre Tickets für 2019 gesichert. Später haben sie erfahren, dass man auch mitarbeiten kann und sind spontan hier erschienen. Nun helfen sie mit bis zum Beginn am Freitag, genießen dann das Festival als Gäste und helfen aber später beim Abbau bis Donnerstag wieder mit. Das ist toll. Maikel äußerte bereits, dass sie sich vorstellen können, nächstes Jahr wieder mitzuarbeiten, da sie sich hier sehr wohl fühlen.

Udo ist unterwegs und klaubt Scherben, Zigarettenstummel und sonstigen Dreck vom Boden. Es ist leider eine never ending Story.

Und Paula und Bianca wollten mir den Bären aufbinden, dass sie das Löschkommando seien. Aber keine Angst, es hat nicht gebrannt. Das sind nur die Feuerlöscher fürs Office.

Zu guter Letzt haben wir dann noch Besuch von der Familie Kranz bekommen. Marco meinte, die beiden Nachwuchshelfer sollten schon mal die Aufbau-Luft schnuppern.

So. Das wars wieder für heute. Morgen kommt der TÜV zum Admiral. Die Nameless ist wieder dran. Ich hoffe, der Termin findet im Stehen statt.

Einen schönen Sonntagabend noch!

Eure elkesch

Das macht echt wieder mal Spaß!
Vielen Dank an Jojo Benker für dieses tolle Bild.

31.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, Samstag, der allerletzte Tag vom August

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich melde mich zurück vom Goldberg, jenem geheimnisumwitterten Ort, wo im Moment Europas größtes Open-Air-Mittelalter-Musikfestival vorbereitet wird.

Ich richte heute mein Augenmerk auf die Crew im VIP-Zelt.

Die heutige Helfertruppe um Buddha

Und zwar betrachten wir die Arbeit aus dem Blickwinkel von Paula Höfer, die heuer zum allerersten Mal beim Festival-Mediaval ist. Und dann gleich als Helferin. Sie kam Dienstag hier an und arbeitet seither im VIP-Zelt.

Paula mit Luke ( nein, nicht Skywalker)

Ich habe mir heute früh von Paula erzählen lassen, wie ihr Tag als Helferin so aussieht. Um 8.00 Uhr krabbelt sie aus ihrem Zelt, um sich für das Frühstück fertig zu machen. Und um 9.00 Uhr ist generell Arbeitsbeginn. Paula hat keine Probleme, im Zelt zu schlafen. Lediglich in der ersten Nacht fand sie nicht soviel Ruhe, da sie beim Campen anfangs nie so gut pennt und natürlich auch, weil hier alles komplett neu und aufregend für sie war.

Gestern war die Arbeit anstrengend, weil die Container ausgeräumt und viele Sofas hin- und her und vor allem in die Kabinen geschleppt wurden. Wobei sie oft durch die Türen mit viel Geschick und Kippen und Drehen regelrecht eingefädelt werden mussten. Dann wurden noch Biertischgarnituren auf die Kabinen verteilt. Und gestern Abend war Paula ganz schön platt.

Heute war die Arbeit leichter. Es waren mehr Helfer im VIP und die Arbeit selbst war auch körperlich viel angenehmer. Neben dem Ausbau der Kabinen und schön einrichten derselben wurden Sachen, die alt und unbrauchbar sind, aussortiert. Schauen wir doch mal in zwei Kabinen hinein:

Ich habe heute im Verlauf des Tages mehrfach bei Paula vorbeigeschaut und sie war immer guter Dinge. Um 13.00 Uhr begab sie sich, wie alle Anderen auch, zum Mittagessen in die Gesindeküche. Danach nahm sie noch ein Käffchen und dann gings wieder an die Arbeit. Aber zwischendrin wurden in der Crew natürlich immer wieder kurze Pausen gemacht, damit die Laune gut bleibt und die Kraft nicht versiegt. Der Arbeitstag endet um 19.00 Uhr beim gemeinsamen Abendessen. Danach duscht Paula und später sitzt sie mit den Anderen am Lagerfeuer. Zwischen 23.00 und 24.00 Uhr verschwindet sie in ihr Zelt, damit sie morgens wieder ausgeruht ist. Auf meine Frage, wie es ihr hier insgesamt so geht, meint sie: „Ich bin gespannt auf das Festivalwochenende und auch auf den Abbau. Momentan fühle ich mich wirklich gut. Und wenn das bis zum Schluss so bleibt, werde ich kommendes Jahr wieder kommen.“ Ich finde, besser kann es nicht sein.

In der Bucht ist der Zustand des Urknalls, den wir gestern hatten, dem Zustand des Ordnens gewichen. Alle Teile haben ihren Platz gefunden und die Jungs haben das Floss schon zu einem guten Teil aufgebaut. Das Bildmaterial dazu ist nicht sooo spannend und daher gibt es erst morgen wieder Fotos. Schließlich will ich Euch unterhalten und nicht zum Gähnen bringen.

Ich habe noch ein paar Bilder vom Platz gemacht und die will ich Euch nicht vorenthalten.

Mein letztes Bild zeigt Bläckys Turm. Und wenn Ihr genau hinschaut, seht Ihr den Hausherren beim Fegen. Auch das muss mal sein.

Damit verabschiede ich mich für heute

und verbleibe

Eure elkesch.

30.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, 30. August

Liebe Leserinnen und Leser,

da ich gestern nach meinem Blogeintrag von einem vorwitzigen Leser ermahnt wurde, dass zwei neue Orgas im Blog vorkamen, ohne dass ich sie vorgestellt hatte, werde ich dies sofort nachholen. Allerdings mit vier Orgas.

Trond ist Orga im Bereich IT, Rhea hat die Verantwortung für Pressearbeit nebst Social Media und Alexanders Orgabereich ist die Hardware. Jetzt denkt Ihr natürlich zu recht: das sind ja aber nur drei!

Der Vierte im Bunde ist Andreas Peter, genannt Stromi. Er ist Orga für den Strom im VIP Bereich. Leider durfte ich kein Bild von ihm machen. Aber wenn Ihr frühere Blogs anschaut, werdet Ihr ihn bestimmt finden.

Im VIP-Zelt hat sich ganz viel getan. Alle Kabinen sind aufgebaut und das Team um Buddha (so nennen wir René) leert bereits die Container. Darin befinden sich die Möbel und das Interieur für das VIP-Zelt. Und Jute. Ganz viel Jute.

Auch Bläckys Turm sieht schon aus, wie er aussehen muss.

Ihr seht, es geht richtig gut voran. Und heute hat das Team um den Admiral, unterstützt von Jürgen und Martin Sack, damit begonnen, die Container in der Bucht auszuräumen und die einzelnen Teile schon auf ihre jeweiligen Plätze zu transportieren. Dennoch sieht alles sehr chaotisch aus. Ein bisschen so, als wäre der Container explodiert und alles wäre in alle Himmelsrichtungen geflogen.

Apropos geflogen: Trond & Rhea haben schon einige Filme mit der Drohne über die Situation auf dem Platz gedreht. Damit lassen sich die Veränderungen und Fortschritte unserer Arbeit wunderbar darstellen. Deshalb werden wir diese kurzen Filme auch mit dem Blog verlinken.

Nun noch einige Bilder aus der Bucht:

Ich glaube, das reicht, damit Ihr Euch einen Eindruck von unserem heutigen Treiben verschaffen könnt. Es ist ein tolles Team auf dem Berg und jeder arbeitet gut und gerne mit. Und ich glaube, man kann erkennen, wie gut unsere Stimmung hier ist.

Ich werde mich nun für heute verabschieden, damit Ihr das Sandmännchen im Fernsehen nicht verpasst.

Bis morgen.

Eure elkesch

29.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, am Tag als der Regen kam, 29. August

Liebe Leserinnen und Leser,

bevor ich von unserem heutigen Tag erzähle, möchte ich mich berichtigen. Das Eis, das wir gestern bekommen haben, hat nicht, wie berichtet, Bläcky spendiert, sondern Jojo. Ich hatte mich falsch informiert und möchte mich dafür entschuldigen.

Heute wurden die Arbeiten fortgesetzt, die auch gestern schon aktuell waren. Das VIP-Zelt wird innen ausgebaut und Bläckys Turm wächst in die Höhe.

Als ich die VIP-Truppe besuchte, waren sie eben beim Pause machen…

Ich hatte mich bisher zuverlässig auf meine WetterApp verlassen können. Vielleicht stimmten die angegebenen Zeiten nicht immer ganz genau, aber im Großen und Ganzen war ich wirklich zufrieden. Bis heute. Es war laut App den ganzen Tag bewölkt, warm und trocken. Die beiden ersten Punkte trafen zu. Der letzte nur bis 12.40 Uhr. Dann kam ein netter Platzregen. Zum Glück konnte ich mich unter Jojos Vordach vom Wohnwagen unterstellen. Zuvor retteten wir aber Trond und Rheas Habseligkeiten, die noch wild auf dem Boden verstreut herumlagen, da die Beiden erst kurz zuvor angekommen waren und das Auto ausgeladen hatten. Dann standen wir da und es prasselte auf das Vorzelt. Irgendwann kam dann ein klatschnasser Orga dazu.

Rhea ist froh, das sie ihre Schäfchen im Trockenen hat.
Jojos Frisur ist total ruiniert.
Der Admiral ist genauso nass wie damals, als er über Bord geworfen wurde.
Wielange hält das Zelt dem Regen wohl stand?

Ich meine, wir hatten uns einen leichten Regen gewünscht, damit wir prüfen können, ob die Gesindeküche dicht ist und ob das Schachfeld Regen aushält. Und das haben Jojo und ich nach dem Wolkenbruch kontrolliert.

Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Es sind nur noch ein paar Linien zu sehen und ausschließlich dort, wo nackte Erde oder sehr kurzer Rasen ist, hat die Farbe gehalten. Ich bin mir aber sicher, dass eine Lösung gefunden wird, damit die Farbe überall hält und das Living-Chess auf einem gepflegten Schachfeld stattfinden kann.

Die Gesindeküche hat den Regen insgesamt gut überstanden. Allerdings wird noch ein Dach von der Hütte zum Ausgabezelt angefügt, damit man trockenen Fußes von dem Einem zum Anderen kommt.

Damit verabschiede ich mich und wünsche Euch einen schönen Abend.

Bis morgen

Eure elkesch

28.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, Mittwoch, 28. August

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zu einem neuen Blogeintrag. Das VIP-Zelt steht und wird innen ausgebaut. Der Orga, der für den VIP-Bereich zuständig ist, heißt René Wolfrum und ist schon schwer mit seinen Helfern am Werkeln.

René

Zunächst bauen sie das Office im Zelt auf.

Bemerkenswert: noch nix ist fertig, aber der Spiegel steht schon da.

Am VIP-Zelt wird gerade auch Bläckys Turm aufgebaut. Darin befindet sich später sein Büro.

Unten auf dem Platz, wo sonst die Highland-Games stattgefunden haben, wurde das Schachfeld teilweise aufgebracht. Nicht komplett, denn jetzt müssen wir erst einmal ausprobieren, ob es auch einen Regenschauer überstehen kann. Dazu brauchen wir natürlich die Hilfe von ganz oben.

Dann war ich mal beim noch leeren Campingplatz. Das Kassenhäuschen steht aber schon.

Die Müllcontainer wurden auch angeliefert.

Ihr seht, hier gibt es immer etwas zu tun und es wird fleißig gearbeitet. Damit alle bei Kräften bleiben, gab es auch heute wieder ein leckeres Mittagsmahl.

Und weil es heute wieder fürchterlich heiß war, hat Jojo kurzerhand den Eismann bestellt und uns alle ein bisschen verwöhnt.

Und nun noch etwas in eigener Sache. Es freut uns, dass es da draußen viele Menschen gibt, die sich jeden Tag auf Neuigkeiten vom Goldberg und von unserer Arbeit freuen. Dazu gehören natürlich auch diejenigen, die normalerweise hier mit aufbauen und helfen würden, dies aber aus verschiedensten Gründen dieses Jahr nicht können. Die möchte ich jetzt besonders grüßen und sagen, wir denken an Euch und wir vermissen Euch.

Euch allen da draußen einen schönen, lauen Sommerabend.

Bis morgen

Eure elkesch

27.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, Dienstag, 27. August

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Festivals,

die Vorfreude steigt. Gestern Abend wurde das VIP-Zelt auf einem riesigen LKW angeliefert, heute war der Aufbau. Und plötzlich sieht der Platz schon ganz anders aus. Es wird ernst.

Die Jute-Truppe hat heute auch fleißig weiter gewerkelt. Damit sie genug Drähte zum Befestigen der Jute am Zaun haben, muss jemand den Draht zurecht schneiden. Das ist eine sehr langweilige Arbeit, aber man sitzt immerhin dabei. Das ist bei der Wärme auch nicht schlecht. Man darf nur nicht überm Abknipsen einschlafen…

Die Kassenhäuschen am Haupteingang und am Händlereingang sind ebenfalls bereits aufgebaut, auch hier sieht es jetzt schon vertrauter aus.

Besuchereingang

Und weil wir gerade bei der Kasse sind. Da stelle ich Euch gleich den Orga vor, der für den Kassenbereich zuständig ist: Jakob Fischer.

Jakob

Die Jutetruppe hatte heute aber auch noch einen anderen Einsatz: die Brücke vom Festplatz zur Bucht wurde aufgerichtet. Dabei waren viele Hände vonnöten. Koordiniert wurde die Aktion von Helmut.

Es ist übrigens nicht der einzige Ort, an dem das Wasser in luftiger Höhe fließt. Wenn Ihr diese Aufnahme der Gesindeküche betrachtet, könnt Ihr auch hier Schläuche in den Baumwipfeln erkennen.

An der Holzfront war es heute relativ ruhig, da die Helfer anders zu tun hatten. Aber auch eine einzelne Frau kann einiges bewirken.

Jetzt habe ich noch eine kleine Anekdote für Euch. Als ich heute von der Gesindeküche zum Besuchereingang unterwegs war, sah ich das:

Ich traute meinen Augen nicht: der Admiral auf einem Fahrrad. Sein Motto ist doch: Sport ist Mord.

Aber nach kurzer Zeit konnte ich das Geheimnis lüften und nun ist mein Weltbild wieder in Ordnung.

Schaut genau hin und dann werdet
Ihr den kleinen schwarzen Motor entdecken.

Natürlich ist das Gefährt nicht straßentauglich. Aber hier auf unserem Gelände ist es ok.

Ich möchte mich nun bis morgen von Euch verabschieden und ich hoffe, Ihr habt viel Freude am Blogeintrag.

Eure elkesch