31.08.2019

Festival-Mediaval XII, Aufbau, Samstag, der allerletzte Tag vom August

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich melde mich zurück vom Goldberg, jenem geheimnisumwitterten Ort, wo im Moment Europas größtes Open-Air-Mittelalter-Musikfestival vorbereitet wird.

Ich richte heute mein Augenmerk auf die Crew im VIP-Zelt.

Die heutige Helfertruppe um Buddha

Und zwar betrachten wir die Arbeit aus dem Blickwinkel von Paula Höfer, die heuer zum allerersten Mal beim Festival-Mediaval ist. Und dann gleich als Helferin. Sie kam Dienstag hier an und arbeitet seither im VIP-Zelt.

Paula mit Luke ( nein, nicht Skywalker)

Ich habe mir heute früh von Paula erzählen lassen, wie ihr Tag als Helferin so aussieht. Um 8.00 Uhr krabbelt sie aus ihrem Zelt, um sich für das Frühstück fertig zu machen. Und um 9.00 Uhr ist generell Arbeitsbeginn. Paula hat keine Probleme, im Zelt zu schlafen. Lediglich in der ersten Nacht fand sie nicht soviel Ruhe, da sie beim Campen anfangs nie so gut pennt und natürlich auch, weil hier alles komplett neu und aufregend für sie war.

Gestern war die Arbeit anstrengend, weil die Container ausgeräumt und viele Sofas hin- und her und vor allem in die Kabinen geschleppt wurden. Wobei sie oft durch die Türen mit viel Geschick und Kippen und Drehen regelrecht eingefädelt werden mussten. Dann wurden noch Biertischgarnituren auf die Kabinen verteilt. Und gestern Abend war Paula ganz schön platt.

Heute war die Arbeit leichter. Es waren mehr Helfer im VIP und die Arbeit selbst war auch körperlich viel angenehmer. Neben dem Ausbau der Kabinen und schön einrichten derselben wurden Sachen, die alt und unbrauchbar sind, aussortiert. Schauen wir doch mal in zwei Kabinen hinein:

Ich habe heute im Verlauf des Tages mehrfach bei Paula vorbeigeschaut und sie war immer guter Dinge. Um 13.00 Uhr begab sie sich, wie alle Anderen auch, zum Mittagessen in die Gesindeküche. Danach nahm sie noch ein Käffchen und dann gings wieder an die Arbeit. Aber zwischendrin wurden in der Crew natürlich immer wieder kurze Pausen gemacht, damit die Laune gut bleibt und die Kraft nicht versiegt. Der Arbeitstag endet um 19.00 Uhr beim gemeinsamen Abendessen. Danach duscht Paula und später sitzt sie mit den Anderen am Lagerfeuer. Zwischen 23.00 und 24.00 Uhr verschwindet sie in ihr Zelt, damit sie morgens wieder ausgeruht ist. Auf meine Frage, wie es ihr hier insgesamt so geht, meint sie: „Ich bin gespannt auf das Festivalwochenende und auch auf den Abbau. Momentan fühle ich mich wirklich gut. Und wenn das bis zum Schluss so bleibt, werde ich kommendes Jahr wieder kommen.“ Ich finde, besser kann es nicht sein.

In der Bucht ist der Zustand des Urknalls, den wir gestern hatten, dem Zustand des Ordnens gewichen. Alle Teile haben ihren Platz gefunden und die Jungs haben das Floss schon zu einem guten Teil aufgebaut. Das Bildmaterial dazu ist nicht sooo spannend und daher gibt es erst morgen wieder Fotos. Schließlich will ich Euch unterhalten und nicht zum Gähnen bringen.

Ich habe noch ein paar Bilder vom Platz gemacht und die will ich Euch nicht vorenthalten.

Mein letztes Bild zeigt Bläckys Turm. Und wenn Ihr genau hinschaut, seht Ihr den Hausherren beim Fegen. Auch das muss mal sein.

Damit verabschiede ich mich für heute

und verbleibe

Eure elkesch.