28.08.2015

Tag 5 der Bauwoche

Liebe Leserinnen und Leser,

auch heute gibt es wieder interessantes zu berichten. Als ich auf dem Berg ankam, hat mich Paulchen empfangen, der unten in der Goldbergbucht das Ufer ein bisschen vom Bewuchs befreit hat.

Paulchen bei der Arbeit in seiner neuen Lieblingshose

Paulchen bei der Arbeit in seiner neuen Lieblingshose

Warum er das gemacht hat, erfahrt Ihr später.

Jetzt nehme ich Euch erstmal mit zur Gesindeküche. Dort hat sich auch einiges getan.

Ich hab Euch das gezeigt, denn Essen hält ja bekanntlich Leib und Seele zusammen und Bläcky achtet , sehr gut unterstützt von unserer Manuela, darauf, dass es uns gut geht. Und es ist einfach schön, miteinander etwas zu arbeiten und danach gemeinsam zu essen.

Ich gehe jetzt aber wieder an die Arbeit, sonst erfahrt Ihr nicht, was wir dann gemacht haben.

Heute wurde der erste Steg zum Wikingerschiff soweit fertig gestellt, dass er probehalber zu Wasser gelassen werden konnte und die Befestigungsbalken passgenau in das Ufer geschlagen werden konnten. Es wird dann noch ein zweiter Steg angebaut und über diese beiden Stege gelangen  die Besucher auf das Wikingerschiff. Dieses Schiff ist über neun Meter lang und man kann damit über unseren See schippern.

Nun muss der Steg zum Wasser gebracht werden. Und was wäre besser als Transportmittel geeignet als der Bollerwagen?

Dann wird er zu Wasser gelassen. Dort wartet Paulchen schon in seiner schmucken Gummihose, denn er muss die Balken am Ufer einschlagen, die Ulf zuvor anspitzt.

Wir sind heute wieder ein ganzes Stück weiter gekommen.

Ich ziehe mich nun zurück und wünsche Euch allen und unserer Mannschaft auf dem Goldberg eine gute Nacht und verbleibe

Eure elkesch

27.08.2015

Tag 4 von – was wäre Euch das Liebste? Dem geheimnisvollen Aufbau zum 8. Mediaval

Hallo Welt und liebe Freundinnen und Freunde unseres Festival Mediaval!

Heute war ein unspektakulärer aber dennoch sehr wichtiger Tag.

Die heutigen Ereignisse:

Bläcky war lange unterwegs zum Einkaufen und für Besprechungen.

Die Gesindeküche wurde weiter ausgebaut.

Die Palmwedel wurden abgeladen, 53 Stück á 6m.

Paulchen lädt die Wedel vom Mediaval-Mobil  herunter, eleganta Formulierung für: er wirft sie auf den Boden

Paulchen lädt die Wedel vom Mediaval-Mobil herunter, (= elegante  Formulierung für: er wirft sie auf den Boden)

Die Elektrik in der Gesindeküche ist jetzt bis auf eine Winzigkeit fertig.

Heute war ein echt ruhiger Tag.

Dafür gibt es noch etwas Persönliches von mir:

Bevor ich gestern Abend nachhause gefahren bin, habe ich die Clos auf dem Goldberg besucht. Das war ein echt beeindruckendes Erlebnis. Toiletten, die ich immer nur extrem voll mit Menschen erlebe, bei den verschiedensten Veranstaltungen. Und gestern Abend war ich ganz alleine dort. Es war ein bisschen gespenstisch. Das Clo ist ziemlich groß, eine richtige Halle. Und wenn es so leer ist – …ich war echt froh, dass die Verbindungstür zum Männerclo offen war. Da hab ich mich dann nicht ganz so einsam gefühlt.

Heute Abend kamen dann noch drei neue Leute dazu:

Außerdem probierten wir unsere verdammt hübsche Lampe aus

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Und wir haben geredet, gescherzt, Piratenrum getrunken, den Ulf, mein anderer Sohn (den kennt Ihr schon), mitgebracht hat.

Und heute Abend waren wir dann wirklich im Herz von Mediaval – Gemeinschaft erleben.

Ich schließe mit einem Zitat von Bläcky, das dieses Event treffend beschreibt:

„Welcome home“

Eure elkesch

 

26.08.2015

Tag 3 des, Ihr wisst schon, ach nee, der Bauwoche

Liebe Leute da draußen,

heute war ein echt spannender Tag auf dem Goldberg. Als ich kam, sah es aber zunächst überhaupt nicht so aus. Sondern eher ein klein wenig langweilig. Bläcky war fast den ganzen Tag mit Büroarbeiten befasst. Das wird ab jetzt auch jeden Tag so weitergehen. Ein ruhiger Tag. Bis auf den frühen Morgen, als ein Mitarbeiter , der in einer kleinen Hütte am Rand der Gesindeküche schläft, erst verschlafen hat und dann, in seiner Hektik, aus der Hütte spurtete und hinter sich die Tür zuknallte. Leider war der Schlüssel drin. Und leider braucht man, um die Hütte von außen wieder zu öffnen, eben jenen Schlüssel, der drinnen lag. Bingo. Die Stadt Selb hat auf den telefonischen Notruf hin ganz schnell einen Mitarbeiter hochgeschickt, welcher das Malheur mittels Zweitschlüssel gelöst hat.

Und mittlerweile wurde auch ein Gästezimmer bei der Gesindeküche eingerichtet:

Das Gästezimmer

Das Gästezimmer

Heute habe ich wieder neue Mitarbeiter kennengelernt:

Für heute war noch der Aufbau des neuen Tores am Haupteingang geplant. Auf dem Weg dorthin zeigte mir Bläcky das Holz, das mittlerweile fast komplett (5 Kubikmeter fehlen noch), angeliefert worden ist. Es wird zu kunstvollen Haufen gestapelt, was bestimmt eine echte Strafarbeit ist.

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36 solche Holzhaufen werden gebaut.

Dann ging es mit dem Tor los:

Nachdem das Gerüst zusammengebunden war, musste es aufgerichtet werden. Es war total spannend. Die Balken sind verdammt schwer und so mussten sich die Männer echt plagen. Es wurden auch zufällig dazukommende Besucher zur Mitarbeit heran gezogen. (Eigentlich haben sie ihre Mithilfe angeboten und eigentlich waren es k e i n e Fremden! Aber als Schreiberin muss ich ja auch für etwas Thrill sorgen).

Bevor ich das jetzt beschreibe, zeige ich es Euch lieber:

Zum Glück wurde niemand von einem Balken getroffen, alle haben sehr gut reagiert, als das Tor kippte. Dann wurden Stabilisierungshölzer eingezogen. Beim Zusägen der Stämme gab es einige Heiterkeitserfolge, da verschiedene Sägen an den Start kommen mussten, bis es endlich funktionierte. Und dann ging das Tor endlich in die Höhe. Wie Ihr auf den Bildern seht, haben sich die Helfer noch mehr vermehrt, das war echt klasse!

Morgen wird das Tor fertiggestellt. Aber am Schluss war es finster, sodass nicht mehr weitergearbeitet werden konnte und alle waren froh, dass es jetzt sicher steht.

 

So. Das war es für heute. Ich wünsche Euch und unserer Crew am Lagerfeuer eine schöne und erholsame Nacht und verbleibe

Das bin ich, Elke, die Bloggerin, genannt elkesch

Eure elkesch

 

 

25.08.2015

Tag 2 des achten Zeitalters

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival Mediaval,

als ich heute zum Goldberg kam, war meine erste Frage an Bläcky, ob die Doppelplane der Gesindeküche den starken Regen der gestrigen Nacht gut abgehalten hat. Und sie hat ihn abgehalten! Das ist eine gute Nachricht, denn dieser Platz ist sehr wichtig. Hier werden alle Helfer und die Mitglieder der Orga verköstigt. Die Anzahl derer, die versorgt werden, schwankt von ganz wenig (= unter 5 , jetzt am Anfang) bis auf 140(!) am Samstag, 12. September.

Heute ist bautechnisch folgendes passiert: die Feuerstelle wurde aufgebaut und alle, die schon mehrere Jahre dabei sind, haben gemeint, dass es selten eine so schöne Feuerstelle gab!

Einweihung der Feuerstelle durch Bläcky und Manfred

Einweihung der Feuerstelle durch Bläcky und Manfred

Außerdem wurde das Merch-Zelt (=Merchandising-Zelt) errichtet, welches momentan das provisorische Büro beherbergt. Und ein Stand wurde aufgebaut.

Ach ja – und fünf der sechs tragenden Pfosten der Gesindeküche mussten ausgetauscht werden, da fälschlicherweise diejenigen verbaut wurden, welche in die Goldbergbucht gehören. Da es bei diesen Balken wichtig ist, dass sie alle die gleiche Länge haben, konnten sie nicht einfach stehen bleiben. Also, Balkenwechsel.

Außerdem ist ein Mitglied der letztjährigen Piratencrew wieder aufgetaucht:

Die Personen von links nach rechts: Sascha, Peter (ein Mitglied der Piraten vom letzten Jahr) und Ulf

von links nach rechts: Sascha, Peter, Ulf

Jetzt noch eine kleine Hintergrundinfo:

auf dem Festival helfen nicht nur Einzelpersonen oder Pärchen mit, sondern auch drei komplette Familien:

Die Familie Schwarz, Bläckys Familie, mit 6 Personen, von denen 5 mitarbeiten, da Sohn Jan-Ole ist noch zu jung ist, um einen Posten zu übernehmen.

Die Familie Sack: Mutter, Vater und zwei Söhne

Die Familie Schertel: Mutter (elkesch) und ihre zwei Söhne

So, das wars für heute. Während die anderen am Goldberg noch am Lagerfeuer sitzen und planen, was morgen zu tun ist, beende ich für heute die Arbeit am Blog. In einigen Tagen bekomme ich meinen Wlan-Zugang auf dem Berg und dann kann ich dort schreiben und auch mit am Lagerfeuer sitzen!

Ich wünsche Euch allen da draußen und dem Team auf dem Goldberg eine gute Nacht und verbleibe

Eure elkesch

24.08.2015

Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde unseres Festival Mediaval!

Heute haben die Vorbereitungen für das Festival auf dem Goldberg begonnen. Bevor wir uns anschauen, was da passiert ist, möchte ich kurz diejenigen vorstellen, die heute schon schwer geackert haben:

Zunächst musste die Gesindeküche, das Herz des Festivals, aufgebaut werden. Bläcky hatte eigentlich geplant, eine große Plane mit einem Radius von 6 Metern um den großen Lindenbaum herum hochzuziehen. Dies wäre eine einfache und sehr effektive Art, ein großes Zelt zu errichten. Geliefert wurde aber leider eine Plane mit einem Durchmesser von 6 m, was aber natürlich nicht reicht. Also weg mit der neuen Plane und her mit den alten Planen, von denen eine aber dem Regen (der auf dem Goldberg ja wirklich selten fällt, siehe Mediaval 2014) nicht mehr standhält. Dies bedeutete, auf die aufgezogene Zeltplane noch eine Plastikplane aufzulegen und zu verzurren.

Heute wurde schon ein Teil der ungefähr 50 Kubikmeter Feuerholz, welches während des Festivals verschürt wird, angeliefert. Das Holz bekommen teilweise die Lagergruppen, der Rest wird in den Feuern  verbrannt, welche von der Festivalcrew unterhalten werden. Und die Balken, die zur Errichtung  des neuen Tores am Haupteingang benötigt werden, sind auch schon gekommen.

Bläcky hatte vor Beginn seiner Arbeit am Goldberg schon mit einigen Katastrophen zu kämpfen: ein Mitarbeiter der Organisation fiel kurzfristig aus; ein Mitglied der Piraten fiel kurzfristig aus, leider derjenige und einzige, welcher einen Pyrotechnikerschein besitzt; eine Band musste ausgewechselt werden. Und dann war da noch die Geschichte mit dem LKW: Bläcky hat seinen LKW beladen  und hat dann die Tür geschlossen (klar, sonst wäre ja alles wieder raus gefallen). Leider ging dabei das Schloss kaputt. Es ging nicht mehr auf. Blöd. Es musste aufgebrochen und repariert werden.

Trotz allem ist die Stimmung mehr als gut bei ihm und seinen Mitstreitern und ich freue mich schon auf morgen, wenn ich wieder auf den Goldberg gehen und schauen kann, wie es weitergeht.

Ich wünsche Euch da draußen und der Crew auf dem Goldberg eine gute Nacht

und verbleibe Eure elkesch

 

Tag 1 des achten Zeitalters

Guten Morgen liebe Freundinnen und Freunde unseres Festivals und guten Morgen an unsere fleißigen Helfer, welche heute an den Start gehen, um das achte Fesstival Mediaval auf die Beine zu stellen.

Tag 1 des achten Zeitalters hätte es sicher unser Freund J.R.R. Tolkien genannt.

Ich werde Euch in der ersten Woche des Aufbaus immer am Abend mit allen wichtigen Details versorgen. Ab dem ersten Wochenende im achten Zeitalter gibt es auch tagsüber Neuigkeiten vom Goldberg.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Tag, egal wo auf dieser Welt Ihr euch gerade befindet und verbleibe bis heute Abend

Eure elkesch

23.08.2015

Herzlich willkommen!

Hallo liebe Freunde des Festival Mediaval!

Endlich ist es soweit: morgen beginnt der Aufbau des achten Festival Mediaval auf dem Goldberg in Selb.

Der Berg erwacht wieder aus seinem Dornröschenschlaf und verwandelt sich in ein buntes Fabelland.

Letztes Jahr gab es zwei neue Attraktionen auf dem Fest: das bewirtete Außengelände an der Goldbergbucht mit dem Piratenfloss und einer Raubvogelschau und auf dem Festgelände selbst einen furchteinflößenden, feuerspeienden Drachen.

Auch dieses Jahr wird es Neues geben.

Dieser Blog ist ein Teil der Neuerungen. Er wird Euch mit interessanten und amüsanten Informationen rund um das Festival versorgen. Und er wird Euch auch Blicke hinter die Kulissen ermöglichen.

Ich lade Euch heute zu einem Spaziergang über und um den Goldberg ein, um Euch die Orte, an denen am zweiten Septemberwochenende das Leben brandet, zu zeigen, wie sie außerhalb des Festivals aussehen.

Wir beginnen an der Schlossbühne.

Ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß dabei und verbleibe

Eure elkesch!