05.09.2015

Samstagabend, Aufbauwoche

 

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Festival Mediaval,

 

zunächst möchte Ich Eure Aufmerksamkeit auf Evas Videotagebuch richten. Zugang hier:https://youtu.be/Sxnqa5E5HV4

 

Dann muss ich gestehen, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Die Orga besteht aus 28 Personen und nicht aus 27, wie gestern von mir geschrieben. Sorry!

 

Ich war auch noch ein bisschen unterwegs und habe das Eine oder Andere für Euch fotografiert.

Der Admiral baut zur Zeit an der Schiffbruch-Bar herum.

 

Und am Meilerplatz wird jetzt auch gearbeitet.

 

Dann war ich noch im Office

Im Büro beim Chef

Im Büro beim Chef

 

Die EDV und sonstige Bürotechnik wird installiert

Der IT-Mann arbeitet doch

Der IT-Mann arbeitet doch!

 

Mit diesen Tüchern werden die Kabinen im VIP-Zelt dekoriert

Mit diesen Tüchern werden die Kabinen im VIP-Zelt dekoriert

 

 

Und die Feuerstellen werden können auch schon benutzt werden.

Eine fertige Lagerfeuerstelle

Eine fertige Lagerfeuerstelle

 

Und zum Schluss zeige ich Euch  noch ein schreckliches Bild vom Chef!

So reagiert Bläcky auf einen Vorschlag der Piraten

So reagiert Bläcky auf einen Vorschlag der Piraten

So liebe Leute, jetzt wünsche ich Euch eine gute Nacht und verbleibe

Eure elkesch

 

Aufbauwoche, Tag 6, Samstag (nur mal so zur Orientierung)

Servus Ihr Leute da draußen,

ich werde heute meinen Blog mit dem Link zu Jürgens wunderschönen Bildern von gestern beginnen. Ich wünsche Euch viel Freude daran.

https://picasaweb.google.com/104112475612056952367/040902

Ich selbst melde mich etwas später, wenn ich meine Materialsammlung abgeschlossen habe!

Tschüs derweil.

Eure elkesch

04.09.2015

Aufbautag 5, Abendeintrag

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer arbeitsreicher Tag geht zu Ende. Die Veränderungen sind nicht so spektakulär, aber auch die Kleinigkeiten sind wichtig, damit am Ende ein gelungenes Gesamtbild entsteht.

So haben unsere wackeren Flossbauer heute das Boot mit Jute umwickelt, damit man die tragenden Fässer nicht mehr sieht. Außerdem wurde es weiter mit Bootszubehör und Piratenkrempel verschönert.

Wenn die Fässer verdeckt sind, sieht es gleich viel besser aus

Wenn die Fässer verdeckt sind, sieht es gleich viel besser aus

 

Marco hat heute begonnen, den Graben für die Wasserleitung vom Wasserverteilkasten zum Klowagen aufzugraben. Weiterhin wird er einen kleinen Graben für das Bühnenkabel (natürlich Strom) und die Löcher für die Feuerstellen buddeln. Und vielleicht gräbt er auch noch ein Loch für eine Palme in der Goldbergbucht.

 


Nachdem ich heute nicht so viele Fotos von Neuerungen machen musste, hatte ich Zeit, um mich von Sascha über die Orga aufklären zu lassen. Sie besteht aus 27 Leuten, inklusive Bläcky, dem Chef von Allen.

Die Orga regelt alle Einzelbereiche des Festivals. Jedes Orga-Mitglied managt einen dieser Teilbereiche. Es ist eine große logistische Herausforderung, alles so zu organisieren, dass die Veranstaltung sowohl für die Besucher als auch für die Mitwirkenden (und das sind nicht nur die Künstler, sondern alle, die in irgendeiner Form mitarbeiten) ein gutes Ereignis (= deutsches Wort für „Event“) wird. Ich werde Euch ab morgen Stück für Stück in die geheimnisvolle Welt der Orga einführen.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Abend und eine gute, sternenklare Nacht!

Tschüs

Eure elkesch

Aufbauwoche, Tag 5

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Festival Mediaval,

 

Zwei die sich mögen

Eva und Arletta

heute beginne ich den täglichen Blog mit Evas Link vom gestrigen Video. http://youtu.be/r24gwuykqpw

 

 

Ich schreibe heute direkt im VIP-Zelt im  angenehmen Wohnzimmerambiente. Unsere neueste Errungenschaft ist eine Käseglocke.

Ein guter Käse braucht eine ansprechende Unterkunft

Ein guter Käse braucht eine ansprechende Unterkunft

 

Es gibt unglaublich viel Sitzgelegenheiten hier im Zelt.

Dies ist auch nötig, da sich hier die Bands aufhalten. Sie haben hier ihre Umkleidekabinen und ihre Aufenthaltsräume. Manche sind das ganze Wochenende hier, manche nur tageweise. Das Catering übernimmt dieses Jahr ein Restaurant, mit täglich wechselnden Speisen (vegetarisch und fleischlich). Es gibt außerdem eine Bar und einen Presse- und Meet & Greet-Bereich.

 

Sonstiges:

Nachdem das Holz gestapelt ist, haben wir eine neue Sklavenarbeit

Nachdem das Holz gestapelt ist, haben wir eine neue Sklavenarbeit – Becher fürs Floss waschen und abtrocknen

 

So sieht das Floss jetzt aus

So sieht das Floss jetzt aus

So. Ich verabschiede mich jetzt und gehe zum Mittagessen!

Bis später,

Eure elkesch

03.09.2015

Aufbauwoche, Tag 4 (mal was Neues)

Liebe Leserinnen und Leser,

Katastrophe! Vier oder fünf unserer Mitarbeiter wurden von Wespen gestochen. Stefan, Sascha, Hanna und Martin. Und Paulchen, zumindest sagt er das, nichts genaues weiß man nicht. Und ganz authentisch wurden sie mit rohen Zwiebeln behandelt. Und das mit gutem Erfolg. Außer bei Hanna, die heute leider wegen ihres Stiches nicht gekommen ist.

 

Ich bekam die Aufgabe, ein Päckchen an die „Kostümtruhe“ zurück zu schicken. Ein Mitarbeiter auf dem Floss, der sich Piratenklamotten bestellt hatte, fühlte sich darin beengt  (ich glaube, zwischen der Bestellung und der Lieferung hat er ein klein wenig zugenommen). Umtausch war angesagt. Was lehrt uns das? Auch Piraten sind eitel.

 

Gerade zieht Bläcky aus seinem provisorischen Büro im Merch-Zelt um ins Office im VIP-Zelt. Dort sind jetzt die einzelnen Kabinen aufgestellt und das Zelt wurde schon gefegt. Das will was heißen, denn es ist riesig!

Das VIP-Zelt eignet sich auch als Ballsaal

Das VIP-Zelt eignet sich auch als Ballsaal

Übrigens schreibe ich hier im VIP-Zelt gerade schon sehr kommod (= bequem, für unsere jungen Leser zur Erklärung) auf einem Korbstuhl sitzend. Es ist schön, die Fortschritte am eigenen Leib zu spüren!

Und es ist auch sehr schön hier, weil es draußen aus allen Eimern gießt! Gerade kommt die Crew vom Floss herein, sie können ohne ihre Neoprenanzüge momentan nicht weiterarbeiten. Und die haben sie natürlich wieder alle vergessen!

Unsere Helfer aus dem Parkhotel sind auch wie besprochen gekommen und gehen uns zur Hand.

Auch auf dem Floss geht es gut weiter. Jetzt ist Kleinarbeit angesagt, damit das Ganze dann gut aussieht.

Heute morgen habe ich damit begonnen, einzelne Mitarbeiter zu befragen, weshalb sie hier helfen. Ich werde natürlich nicht mit jedem sprechen, denn das kann ich nur tun, wenn die Zeit dafür da ist, ich bitte um Verständnis!

Eva hatte sich vor zwei Jahren überlegt, als Gast aufs Festival zu kommen, da sie Omnia gerne sehen und hören wollte. Leider klappte es nicht. Im Internet entdeckte sie dann die Möglichkeit, sich hier als Helferin zu bewerben und jetzt arbeitet sie schon das zweite Jahr mit. Es gefällt ihr hier, mit all den Menschen zusammen zu sein. Außerdem mag sie die vielschichtige Arbeit, die anfällt.

Daniel aus Plauen ist das zweite Jahr beim Mediaval aktiv. Letztes Jahr als Helfer, heuer als Mitglied der Orga. Auch er entdeckte die Möglichkeit hier mitarbeiten zu können, im Internet. Und auch er genießt hier die Gemeinschaft. Außerdem liebt er den Goldberg und er pflegt nebenher den Park: er sammelt auf, was nicht hier hingehört. Quadratmeter für Quadratmeter.

Müll auf dem Gldberg

Müll, den Daniel auf dem Berg aufgesammelt hat

Manuela, drei Jahre Helfer und jetzt im zweiten Jahr Mitglied der Orga, kommt auch gerne immer wieder hierher. Sie schätzt die Atmosphäre und das Zusammensein mit den Menschen. Es ist sehr freundschaftlich, eigentlich schon familiär. Sie ist durch ihren Mann Jürgen, der seit dem zweiten Festivaljahr dabei ist, herein geraten.

Andreas Peter, genannt Stromi (keiner kommt darauf, was er hier und beruflich macht). Er war die ersten fünf Jahre als Besucher hier (er kommt aus Leutkirch im Allgäu), seit dem sechsten Festival arbeitet er als Helfer und kümmert sich um die Stromversorgung im VIP-Zelt. Die Atmosphäre, die anderen Mitarbeiter und das gesamte Festival als solches haben es ihm angetan.

Und jetzt noch ein Abschiedsbild für Euch

Nahdem ich heute beim Friseur war, habe ich jetzt Partnerlook mit Paulchen

Nachdem ich heute beim Friseur war, habe ich jetzt Partnerlook mit Paulchen. Hat sich so ergeben.

Hier noch der Link zu Evas Videotagebuch http://youtu.be/QA80Y_H8Amg

und der zu Jürgens Bildern https://picasaweb.google.com/104112475612056952367/030902

Ich verabschiede mich für jetzt und verbleibe

Eure elkesch

 

02.09.2015

Tag 3 in der Aufbauwoche

 

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Festival Mediaval,

 

dies ist ein historischer Moment! Es ist der erste Blogeintrag, den ich vom Goldberg aus ins Netz stelle. Ich habe noch keinen Tisch und keinen Stuhl. Ich sitze auf dem Bretterboden inmitten des Office im VIP-Zelt. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren, was ich auch sehr gut finde, denn es ist deutlich komfortabler, wenn ich dann am Tisch arbeiten kann. Aber ich bin erst mal froh, dass ich nicht mehr heimfahren muss, um online zu gehen!

 

Heute ist ein etwas ruhigerer Tag. Neben dem  Innenausbau VIP-Zeltes wird das Floss wird weiter gebaut. Der Mast steht mittlerweile und die Reling ist auch fertig und natürlich steht der Tresen bereits auf Deck!

Ich sitze jetzt gerade am Tresen auf dem Floss und schreibe an dem Blog. Der Seegang ist unbeschreiblich! Wenn das Floss voller Menschen ist, ist es viel stabiler. Kassandra, Bläckys Tochter, ist heute zu Besuch. Sie hat Ulfs Paddel vorbeigebracht.

Die beiden Hunde, Eddy und Arletta haben sich heute morgen ein kleines Rennen geliefert. Was nicht ganz fair ist, denn Arletta ist ein Windhund…..

In der Goldbergbucht, schnell wie der Wind

In der Goldbergbucht, schnell wie der Wind

Ich habe heute einen kleinen Fotostreifzug quer über den Berg unternommen. Außer den vorhin genannten Örtlichkeiten habe ich das ganze Areal einmal umlaufen und ich habe festgestellt, dass neben den ganzen Orgas und Helfern auch der Herbst angekommen ist.

 

Wir haben heute so ungefähr 18 Grad, leichte Bewölkung und es weht ein mildes Lüftchen. Mit der entsprechenden Kleidung ist es schon schön. Und es tut mir persönlich gut, den ganzen Tag draußen zu sein. Ich war schon als Kind viel im Freien. Später, bedingt durchs Studium und die anschließende Berufstätigkeit, hielt ich mich mehr in geschlossenen Räumen als im Freien auf. Seit ich mich aber im Mittelalter bewege, habe ich wiederentdeckt , dass ich eher ein „draußen“- denn ein „drinnen“-Mensch bin.

Essen, arbeiten, Pause machen, feiern, alles draußen, bei Sonne und Regen. Es tut einfach gut und ich brauche viel weniger D I N G E als wenn ich normal in meiner Wohnung bin.

Merkwürdig, oder?

Heute gab es eine angenehme Überraschung.

Wir haben Verstärkung durch sechs Asylbewerber aus dem ehemaligen Parkhotel gegenüber bekommen. Sie wollten gerne mithelfen und wir benötigen jede Hand. So wurden sie eingeteilt und arbeiten nun teilweise beim VIP-Zelt, auf dem Floss und wo sonst noch starke Hände benötigt werden.

Mehr Neuigkeiten habe ich erst mal nicht.Aber, wie versprochen, der Link zu Evas Videoblog.

http://youtu.be/PyA29uY9vrg

Und hier geht es zu Jürgens Bildern:

https://picasaweb.google.com/104112475612056952367/020902

Ich  wünsche Euch viel Spaß dabei!

Bis später!

Eure elkesch

 

01.09.2015

2. Aufbautag, Nachschlag

Hallo Ihr alle da draußen, die gerne wissen wollen, wie es bei uns läuft.

 

Da braut sich was zusammen.

Da braut sich was zusammen.

Also, vorhin ist es nicht gelaufen sondern eher geschwommen. Wir hatten ein mächtiges Unwetter. Sehr kurz aber sehr heftig. Der Bauzaun fiel um. Fast komplett. Jetzt hat ihn die Gartenbaufirma fast ganz wieder errichtet. Bauzaun 2.0

Der Zaun lag quer über die Straße. Jetzt wird er vom Bagger wieder aufgestellt.

Der Zaun lag quer über die Straße. Jetzt wird er vom Bagger wieder aufgestellt.

 

Die Warenausgabe brach zusammen und die große Plane der Gesindeküche konnte gerade noch gerettet werden. Ok, aber jetzt ist alles wieder so wie es sein muss. Warenausgabe 3.1 ist entstanden. Schöner und besser als zuvor, da ein paar Änderungen vorgenommen wurden.

Die Telekom ist auch gekommen und wenn es gut geht bzw. wenn Trond, Alexander und Jojo ihre magischen Fähigkeiten einsetzen, habe ich endlich heute Abend hier WLAN Zugang!!!!!!! Und spare mir mächtig viel Fahrerei.

Übrigens ist Trond nicht allein aus Nürnberg gekommen.

 

Das Floss soll in einer Stunde zu Wasser gelassen werden. Große Aufregung bei unserem Piratenadmiral! Er wedelt mit den Händen und dirigiert wie Herbert von Karajan die Mitarbeiter.

 

 

Hier im Lager zu sitzen und zu schreiben ist sehr schön. Ich finde es friedlich, entspannend und inspirierend. Irgend jemand ist immer im Lager. Ich kann die Atmosphäre nicht wirklich beschreiben. Diese Gemeinschaft funktioniert gut, auch wenn es ab und an natürlich Diskussionen, Pannen und Rückschläge gibt. Es gehört auch dazu, auf dem Chaos zu surfen.

 

Ich bin heuer zum ersten Mal Helferin. Die Jahre zuvor war ich im Stand einer Freundin als Händlerin dabei. Beim ersten Mediaval war ich Gast und da entstand der Wunsch, hier mitzuarbeiten. Ich wohne drei km vom Goldberg entfernt und verbringe dieses Jahr meinen Jahresurlaub hier im Lager. Aufbau, Festivaltage, Abbau. Und ich blogge jeden Tag. Ich glaube, ich könnte nicht weiter von meinem „normalen Leben“ weg sein als hier.

Und ich glaube auch, dass ich mich sehr gut erholen werde, obwohl ich keine Zeit zum Faulenzen, Lesen und was man halt sonst so im Urlaub macht, habe. Denn mein Geist bekommt hier unglaublich viel Anregungen.

Und es ist schön, die Gemeinschaft zu teilen.

Nun habe ich aber genug geschwärmt!

Beim Floss ist es gleich soweit. Wir sehen uns das mal an. Die Bilder werden Euch alles zeigen.

 

Nach dieser bewegenden Aktion gabs was zu Futtern. Zur Feier des Tages hatte Bläcky beschlossen, zu grillen. Und noch während wir kauten, kamen unsere tapferen Kämpfer der EDV-Abteilung aus dem VIP-Zelt und teilten uns mit:

„Es ist vollbracht!“.

Da zudem der Boden im Zelt gerade zur Abnahme getestet werden sollte, gingen wir dorthin und prüften den Boden, während Trond unseren Laptops einen Netzzugang verschaffte.

 

Danach wird aber heute nichts mehr gearbeitet.

Ich wünsche Euch ein gutes Nächtle

und bleibe Eure elkesch

 

 

 

2. Tag der Aufbauwoche und – für die Buchhalter unter uns – 9. Tag des achten Zeitalters

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

hallo da draußen. Leider hat es gestern noch nicht geklappt, dass Eva und Jürgen ihre Blogeinträge mit veröffentlichen konnten. Wir warten auf die Technik und hoffen, dass es heute soweit sein wird.

Vorab gibt es die Bilder von Jürgen, zu bestaunen hier, und den Videoblog von Eva:

Von gestern gibt es noch eine kleine Anekdote zu berichten:

 

Am Morgen herrschte große Aufregung – der Schlüssel zum Getränkekühlwagen war weg. Keine eisgekühlte Limo, kein Wasser, nix und das bei 32 Grad im Schatten! Zunächst waren alle verdächtig, die am Abend zuvor noch am Lagerfeuer saßen. Schließlich kristallisierte sich aber heraus, wer den Schlüssel als letzter gehabt hatte: der Boss. Allerdings hat er das gemacht, was jeder so gut kennt: Schlüssel schnell mal gedankenlos ablegen und sofort vergessen.

Wir suchten bestimmt eine halbe Stunde an allen möglichen und unmöglichen Plätzen. Nichts. Und plötzlich entdeckt ihn jemand an einer Leine , unter der wir schon zuvor gefühlte tausendmal durch gelaufen sind und wo ihn niemand gesehen hat.

Woher er kam , weiß niemand. Und dann habe ich erfahren, dass eine ähnliche Story letztes Jahr passiert war, allerdings war der Schlüssel damals drei Tage weg, bevor er auch an einem Platz lag, wo schon tausendmal nachgesehen worden war. Das läßt nur zwei Schlussfolgerungen zu:

 

  1. auf dem Goldberg existiert ein Zugang zu einem schwarzen Loch, in dem Dinge verschwinden und nach einem kurzen Aufenthalt in anderen Dimensionen kehren sie wieder zurück oder
  2. ein Scherzkeks spielt unserem Boss Streiche

 

Jemand spielt mir Streiche!

Jemand spielt mir Streiche!

 

Gestern Abend bin ich nicht mehr auf dem Berg gewesen, da ein fürchterliches Gewitter aufkam und es goss aus allen Schleusen, die der Himmel öffnen kann. Es ist aber nichts passiert im Lager, alles war dicht und alle haben den Abend und die Nacht unbeschadet überstanden.

 

Heute morgen machte ich zunächst einen kleinen Spaziergang über den Berg und habe einige Fotos mitgebracht:

 

Die Piraten haben es geschafft, jetzt sitzen sie hinter Gittern.

Das haben die Piraten jetzt davon!

Das haben die Piraten jetzt davon!

 

Der Zaun wird rings um das Gelände aufgebaut und mit Jute blickdicht verkleidet. Hier die tapferen Recken und Reckinnen (was ist die weibliche Form von Recke???), die dies wichtige Werk vollbringen.

 

Bald steht der Zaun rings um das Gelände.

Es führt kein Weg daran vorbei - wir werden eingezäunt. Bald fühle ich mich wie im Zoo!

Es führt kein Weg daran vorbei – wir werden eingezäunt. Bald fühle ich mich wie im Zoo!

 

Heute morgen kam Der LKW mit dem VIP Zelt an.

 

Der LKW, der das Vip _ Zelt angeliefert hat und ein Teil der Ladung

Der LKW, der das VIP-Zelt angeliefert hat und ein Teil der Ladung

 

Und am Floss wird gewerkelt.

 

 

Besuch aus Nürnberg: Trond, der die EDV betreut, ist heute da, um uns mit dem WLAN zu verbinden. Darauf warte ich sehnsüchtig, denn dann muss ich nicht immer heimfahren, um den Blog online zu stellen.

Die EDV -Abteilung

Die EDV -Abteilung

 

Und es kommen immer mehr Helfer an, die wir echt brauchen!

Nachdem schon mehr Helfer als Gästezimmer da sind, wird gecampt.

Nachdem schon mehr Helfer als Gästezimmer da sind, wird gecampt.

So meine Lieben, jetzt mache ich Schluss, ich muss wieder auf den Berg, sonst bekomme ich kein Mittagessen!

Bis später

Eure elkesch

31.08.2015

Tag 8 aber erster Tag der Aufbauwoche

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

heute hat der Aufbau des eigentlichen Festivals begonnen.

Am Morgen wurden die heiß ersehnten Dusch- und WC-Container angeliefert. Bevor ich Euch erst lange Erklärungen schreibe, hier die Fotos:

 

Zur gleichen Zeit war die ESM auf dem Platz unterwegs, damit die Strom- und Wasserzufuhr funktioniert.

Die ESM (= Energieversorgung Selb -Marktredtwitz) baut die Strom- und Wasserverteilungskäs- ten auf

Die ESM (= Energieversorgung Selb -Marktredtwitz) baut die Strom- und Wasserverteilungskäs-
ten auf

Der Bauzaun wurde geliefert

 

Parallel dazu wurden die Container, die unten an der Lagerhalle im Dornröschenschlaf stehen, aufgeweckt und nach oben gebracht.

 

und Ulf werkelte derweil in der Lagerhalle unterstützt von Eva, am Floss weiter.

 

Ulf hat mittlerweile Unterstützung beim Floss erhalten

Ulf hat mittlerweile Unterstützung beim Floss erhalten

 

Eine andere Gruppe stellte das Tor zum Außenbereich an der Goldbergbucht auf.

 

Nachdem das Tor stand, fuhren alle in die Lagerhalle, wo das Floss mittlerweile so hergerichtet war, dass es nach oben an die Goldbergbucht gebracht werden konnte. Das Aufladen der einzelnen Teile war sehr anstrengend, wie alles andere heute auch, da es 32 Grad warm war.Zwei Fahrten mit dem Trecker waren nötig, um alles hoch zu transportieren.

Aber davon berichte ich heute nicht mehr. Morgen ist ja schließlich auch noch ein Tag. Ich verabschiede mich für heute und fahre noch ein bisschen auf den Goldberg. Tschüs und bis morgen!

 

Eure elkesch

30.08.2015

7. Tag, Nachschlag

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

wie versprochen noch ein Überblick, was heute noch so anstand.

Zunächst wurde das Eingangstor fertiggestellt

Das Tor am Haupteingang ist jetzt fertig. Mit Verschalung, Baldachin und Palmwedel.

Das Tor am Haupteingang ist jetzt fertig. Mit Verschalung, Baldachin und Palmwedel.

Außerdem brauchen wir Fahnenmasten. Auch die sind heute fertig geworden.

Einige Bäume werden geschält, um dann als Fahnenmasten hübsch auszusehen

Einige Bäume werden geschält, um dann als Fahnenmasten hübsch auszusehen

Und nachdem die Fahnen schon da sind, wurde sogleich beschlossen, eine aufzustellen und zwar am Eingang Wunsiedlerstraße/Franz-Heinrichstraße. Diese Aktion zeigte uns einmal mehr, dass nichts so einfach ist, wie wir es uns vorstellen.

Also, Fahnenmast vorsichtig wieder umlegen und

Sägen wir halt mal ein Stück ab, vielleicht passt es dann!

Sägen wir halt mal ein Stück ab, vielleicht passt es dann!

Dann stellten wir den Mast gekürzt wieder auf. Die Länge passte jetzt, aber die Fahne verdrehte sich und schaute nicht mehr auf die Straße, sondern in alle anderen Richtungen. Also wieder: Fahnenmast umlegen und die Fahne mittels einer weiteren Schraube ein bisschen in die richtige Richtung zwingen.

SONY DSC

Schließlich war die Fahne gehisst und alle waren zufrieden

 

Zwischendurch war trotz des übergroßen Stress noch Zeit, für eine kleine Einlage

Dr. van Aumüller phählt Ulfula

Dr. van Aumüller pfählt Ulfula (wichtig für alle Kinder und Kindsköpfe: auf keinen Fall nachmachen!)

 

Nach diesem Erfolg hieß es für alle: Holzstapeln

The never ending story

Als nur noch Holzabschnitte und Borken übrig waren und alle dachten, jetzt ist es endlich fertig, wurden noch zwei Hänger voll angefahren. Wie viele Stapel jetzt dort stehen, zeige ich Euch morgen.

Und noch eine wichtige Info den Blog betreffend: da es ab morgen viel mehr Äktschn auf dem Goldberg geben wird, werden zwei weitere Blogger hier aktiv werden: Jürgen und Eva. Wir versuchen so, Euch einen möglichst breit gefächerten Überblick über die Vorbereitungen zum Festival zu geben.

 

In diesem Sinne eine gute Nacht

Eure elkesch